Achillodynie

Autor:

Dr. med. Nicolas Kesterke

Ärzte Fuss-Team

Zurück zur Übersicht

Zusammenfassung

Die Achillodynie ist ein schmerzhaftes Überlastungs- und Reizsyndrom der Achillessehne, meist degenerativ bedingt und typischerweise bei sportlich aktiven Personen auftretend. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen, Anlaufschmerz und eine Verdickung der Sehne, diagnostiziert wird klinisch sowie ergänzend mittels Sonographie oder MRT. Die Therapie erfolgt fast immer konservativ mit exzentrischem Wadentraining als Goldstandard, während eine Operation nur bei Therapieversagen nach mehreren Monaten notwendig wird.

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Was ist Achillodynie?


Die Achillodynie ist ein schmerzhaftes Überlastungs- und Reizsyndrom der Achillessehne. Sie ist meist degenerativ bedingt (Tendinopathie) und nicht primär entzündlich. Betroffen sind häufig sportlich aktive Personen, vor allem Läuferinnen und Läufer oder Personen mit Sprungsportarten. Typischerweise treten die Beschwerden im Mittelteil der Sehne (etwa 2–6 cm oberhalb des Ansatzes) oder direkt am Ansatzbereich am Fersenbein auf.


Symptome


  • Belastungsabhängiger Schmerz an der Ferse/Achillessehne
  • Anlaufschmerz morgens oder nach Ruhe
  • Druckschmerz, Schwellung, evtl. Verdickung
  • Steifigkeit der Sehne
  • Schmerzen bei Zehenstand oder Treppensteigen


Ursachen


  • Überlastung (Trainingssteigerung, ungewohntes Terrain)
  • Verkürzte Wadenmuskulatur
  • Fußfehlstellungen (z. B. Überpronation)
  • Ungeeignetes Schuhwerk
  • Degenerative Veränderungen (Mikrorisse)
  • Seltener: systemische Erkrankungen (z. B. rheumatisch)


Diagnose


  • Klinisch führend (Anamnese + Druckschmerz 2–6 cm proximal des Ansatzes)
  • Sonographie: Verdickung, inhomogene Struktur
  • MRT
  • Röntgen bei Verdacht auf Verkalkungen (Insertionstendinopathie)


Differenzialdiagnosen


  • Achillessehnenruptur (Teil-/Komplettriss)
  • Bursitis subachillea oder subkutanea
  • Haglund-Exostose
  • Plantarfasziitis
  • Fersenbein-Stressfraktur
  • Systemische Enthesitis (z. B. Spondyloarthritis)


Konservative Therapie


  • Belastungsreduktion (kein komplettes Ruhigstellen!)
  • Exzentrisches Wadentraining (Goldstandard)
  • Physiotherapie
  • Fersenkeil/Einlagen
  • NSAR kurzfristig bei Schmerz
  • Stoßwellentherapie (bei chronischem Verlauf)
  • Kühlen bei akuter Reizung


Dauer: oft mehrere Monate Geduld erforderlich


Operative Therapie


Indikation:

  • 6 Monate erfolglose konservative Therapie
  • Ausgeprägte Degeneration oder Verkalkung

Verfahren:

  • Débridement degenerativer Sehnenanteile
  • Gastrocnemius Release
  • Entfernung von Verkalkungen


Nachbehandlung nach OP


  • Teilbelastung mit Spezialschuh/Orthese (ca. 4–6 Wochen)
  • Frühfunktionelle Mobilisation
  • Physiotherapie (schrittweiser Belastungsaufbau)
  • Sportfähigkeit meist nach 3–6 Monaten

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Orthopädie Rosenberg

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© 2026. All Rights Reserved.

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Die Achillodynie ist ein schmerzhaftes Überlastungs- und Reizsyndrom der Achillessehne, meist degenerativ bedingt und typischerweise bei sportlich aktiven Personen auftretend. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen, Anlaufschmerz und eine Verdickung der Sehne, diagnostiziert wird klinisch sowie ergänzend mittels Sonographie oder MRT. Die Therapie erfolgt fast immer konservativ mit exzentrischem Wadentraining als Goldstandard, während eine Operation nur bei Therapieversagen nach mehreren Monaten notwendig wird.

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Was ist Achillodynie?


Die Achillodynie ist ein schmerzhaftes Überlastungs- und Reizsyndrom der Achillessehne. Sie ist meist degenerativ bedingt (Tendinopathie) und nicht primär entzündlich. Betroffen sind häufig sportlich aktive Personen, vor allem Läuferinnen und Läufer oder Personen mit Sprungsportarten. Typischerweise treten die Beschwerden im Mittelteil der Sehne (etwa 2–6 cm oberhalb des Ansatzes) oder direkt am Ansatzbereich am Fersenbein auf.


Symptome


  • Belastungsabhängiger Schmerz an der Ferse/Achillessehne
  • Anlaufschmerz morgens oder nach Ruhe
  • Druckschmerz, Schwellung, evtl. Verdickung
  • Steifigkeit der Sehne
  • Schmerzen bei Zehenstand oder Treppensteigen


Ursachen


  • Überlastung (Trainingssteigerung, ungewohntes Terrain)
  • Verkürzte Wadenmuskulatur
  • Fußfehlstellungen (z. B. Überpronation)
  • Ungeeignetes Schuhwerk
  • Degenerative Veränderungen (Mikrorisse)
  • Seltener: systemische Erkrankungen (z. B. rheumatisch)


Diagnose


  • Klinisch führend (Anamnese + Druckschmerz 2–6 cm proximal des Ansatzes)
  • Sonographie: Verdickung, inhomogene Struktur
  • MRT
  • Röntgen bei Verdacht auf Verkalkungen (Insertionstendinopathie)


Differenzialdiagnosen


  • Achillessehnenruptur (Teil-/Komplettriss)
  • Bursitis subachillea oder subkutanea
  • Haglund-Exostose
  • Plantarfasziitis
  • Fersenbein-Stressfraktur
  • Systemische Enthesitis (z. B. Spondyloarthritis)


Konservative Therapie


  • Belastungsreduktion (kein komplettes Ruhigstellen!)
  • Exzentrisches Wadentraining (Goldstandard)
  • Physiotherapie
  • Fersenkeil/Einlagen
  • NSAR kurzfristig bei Schmerz
  • Stoßwellentherapie (bei chronischem Verlauf)
  • Kühlen bei akuter Reizung


Dauer: oft mehrere Monate Geduld erforderlich


Operative Therapie


Indikation:

  • 6 Monate erfolglose konservative Therapie
  • Ausgeprägte Degeneration oder Verkalkung

Verfahren:

  • Débridement degenerativer Sehnenanteile
  • Gastrocnemius Release
  • Entfernung von Verkalkungen


Nachbehandlung nach OP


  • Teilbelastung mit Spezialschuh/Orthese (ca. 4–6 Wochen)
  • Frühfunktionelle Mobilisation
  • Physiotherapie (schrittweiser Belastungsaufbau)
  • Sportfähigkeit meist nach 3–6 Monaten

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Was ist Achillodynie?


Die Achillodynie ist ein schmerzhaftes Überlastungs- und Reizsyndrom der Achillessehne. Sie ist meist degenerativ bedingt (Tendinopathie) und nicht primär entzündlich. Betroffen sind häufig sportlich aktive Personen, vor allem Läuferinnen und Läufer oder Personen mit Sprungsportarten. Typischerweise treten die Beschwerden im Mittelteil der Sehne (etwa 2–6 cm oberhalb des Ansatzes) oder direkt am Ansatzbereich am Fersenbein auf.


Symptome


  • Belastungsabhängiger Schmerz an der Ferse/Achillessehne
  • Anlaufschmerz morgens oder nach Ruhe
  • Druckschmerz, Schwellung, evtl. Verdickung
  • Steifigkeit der Sehne
  • Schmerzen bei Zehenstand oder Treppensteigen


Ursachen


  • Überlastung (Trainingssteigerung, ungewohntes Terrain)
  • Verkürzte Wadenmuskulatur
  • Fußfehlstellungen (z. B. Überpronation)
  • Ungeeignetes Schuhwerk
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  • Seltener: systemische Erkrankungen (z. B. rheumatisch)


Diagnose


  • Klinisch führend (Anamnese + Druckschmerz 2–6 cm proximal des Ansatzes)
  • Sonographie: Verdickung, inhomogene Struktur
  • MRT
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  • Achillessehnenruptur (Teil-/Komplettriss)
  • Bursitis subachillea oder subkutanea
  • Haglund-Exostose
  • Plantarfasziitis
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  • Exzentrisches Wadentraining (Goldstandard)
  • Physiotherapie
  • Fersenkeil/Einlagen
  • NSAR kurzfristig bei Schmerz
  • Stoßwellentherapie (bei chronischem Verlauf)
  • Kühlen bei akuter Reizung


Dauer: oft mehrere Monate Geduld erforderlich


Operative Therapie


Indikation:

  • 6 Monate erfolglose konservative Therapie
  • Ausgeprägte Degeneration oder Verkalkung

Verfahren:

  • Débridement degenerativer Sehnenanteile
  • Gastrocnemius Release
  • Entfernung von Verkalkungen


Nachbehandlung nach OP


  • Teilbelastung mit Spezialschuh/Orthese (ca. 4–6 Wochen)
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  • Physiotherapie (schrittweiser Belastungsaufbau)
  • Sportfähigkeit meist nach 3–6 Monaten

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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