OSG Prothese

Autor:

Fuss Team

Ärzte Fuss-Team

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Zusammenfassung

Die OSG-Prothese ist ein künstlicher Gelenkersatz des oberen Sprunggelenks, der bei fortgeschrittener Sprunggelenkarthrose eingesetzt wird, wenn konservative Massnahmen wie Physiotherapie, Medikamente und Infiltrationen keine ausreichende Linderung mehr bringen. Operativ stehen die Totalendoprothese zur Erhaltung der Beweglichkeit oder die Arthrodese zur Gelenkversteifung als Alternativen zur Verfügung. Die Nachbehandlung umfasst eine schrittweise Belastungssteigerung sowie Physiotherapie über mehrere Monate.

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Was ist eine OSG-Prothese?


Die OSG-Prothese ist ein künstlicher Gelenkersatz des oberen Sprunggelenks (Articulatio talocruralis). Sie wird eingesetzt, wenn das Gelenk durch Verschleiss oder Verletzungsfolgen so stark beschädigt ist, dass konservative Massnahmen keine ausreichende Linderung mehr bringen. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und gleichzeitig eine möglichst natürliche Beweglichkeit des Sprunggelenks zu erhalten.


Ursachen


Die häufigste Ursache für eine OSG-Prothese ist die fortgeschrittene Sprunggelenkarthrose. Diese kann posttraumatisch entstehen, etwa nach Knöchelfrakturen oder chronischer Bandinstabilität, aber auch durch rheumatische Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis. Weitere Ursachen sind angeborene oder erworbene Fehlstellungen des Fusses, die das Gelenk langfristig ungleichmässig belasten und so zu einem vorzeitigen Knorpelschaden führen.


Symptome


Betroffene leiden unter chronischen, belastungsabhängigen Schmerzen im Sprunggelenk, die im Verlauf auch in Ruhe auftreten können. Typisch sind zudem Schwellungen, Morgensteifigkeit, ein eingeschränktes Bewegungsausmass sowie ein unsicheres Gangbild. Im fortgeschrittenen Stadium ist das Gehen auf unebenem Untergrund kaum noch möglich, und die Lebensqualität ist erheblich beeinträchtigt.


Diagnose


Die Diagnose stützt sich auf eine ausführliche klinische Untersuchung mit Ganganalyse und Beweglichkeitsprüfung. Bildgebend sind Röntgenaufnahmen unter Belastung grundlegend, um den Gelenkverschleiss und allfällige Achsfehlstellungen zu beurteilen. Ergänzend liefern CT und MRT detaillierte Informationen über Knochenqualität, Knorpelzustand, Bandstrukturen und mögliche Begleitpathologien.


Differentialdiagnose


Differentialdiagnostisch müssen benachbarte Gelenke wie das untere Sprunggelenk oder die Mittelfussgelenke ausgeschlossen werden. Ebenso sind Sehnenpathologien, Stressfrakturen, eine avaskuläre Talusnekrose sowie entzündlich-rheumatische oder kristalline Arthropathien (z. B. Gicht) abzugrenzen, da diese ein ähnliches Beschwerdebild verursachen können.


Konservative Therapie


Vor einer operativen Lösung werden konservative Massnahmen ausgeschöpft. Dazu gehören gezielte Physiotherapie zur Kräftigung der gelenkstabilisierenden Muskulatur, die Versorgung mit orthopädischen Einlagen oder Orthesen zur Entlastung sowie antientzündliche Schmerzmedikamente. Ergänzend können Infiltrationen mit Kortison oder Hyaluronsäure vorübergehend Linderung bringen. Diese Massnahmen können die Progression zwar nicht aufhalten, jedoch die Beschwerden über einen gewissen Zeitraum kontrollieren.


Operative Therapie


Beim Versagen der konservativen Therapie und entsprechendem Leidensdruck stehen zwei operative Hauptoptionen zur Verfügung. Die Totalendoprothese des oberen Sprunggelenks ersetzt die geschädigten Gelenkflächen durch Metall- und Kunststoffkomponenten und ermöglicht eine weitgehend erhaltene Beweglichkeit. Sie eignet sich besonders für ältere, weniger aktive Patienten mit guter Knochenqualität. Bei jüngeren, körperlich aktiven Patienten oder bei schlechter Knochensubstanz wird alternativ die Arthrodese (Versteifung) des Sprunggelenks in Betracht gezogen, die zwar die Beweglichkeit aufhebt, aber eine hohe Stabilität und Schmerzfreiheit bietet.


Nachbehandlung


Die Nachbehandlung nach einer OSG-Prothesenimplantation umfasst in der Regel eine initiale Ruhigstellung mit anschliessender kontrollierter Teilbelastung für mehrere Wochen. Parallel dazu beginnt frühzeitig die physiotherapeutische Beübung zur Verbesserung von Beweglichkeit, Muskelkraft und Koordination. Der vollständige Belastungsaufbau erfolgt schrittweise über mehrere Monate. Regelmässige Röntgenkontrollen dienen der Überwachung der Prothesenintegration und frühzeitigen Erkennung von Komplikationen wie Lockerung oder Implantatversagen.


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die OSG-Prothese geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.



Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Die OSG-Prothese ist ein künstlicher Gelenkersatz des oberen Sprunggelenks, der bei fortgeschrittener Sprunggelenkarthrose eingesetzt wird, wenn konservative Massnahmen wie Physiotherapie, Medikamente und Infiltrationen keine ausreichende Linderung mehr bringen. Operativ stehen die Totalendoprothese zur Erhaltung der Beweglichkeit oder die Arthrodese zur Gelenkversteifung als Alternativen zur Verfügung. Die Nachbehandlung umfasst eine schrittweise Belastungssteigerung sowie Physiotherapie über mehrere Monate.

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Die OSG-Prothese ist ein künstlicher Gelenkersatz des oberen Sprunggelenks (Articulatio talocruralis). Sie wird eingesetzt, wenn das Gelenk durch Verschleiss oder Verletzungsfolgen so stark beschädigt ist, dass konservative Massnahmen keine ausreichende Linderung mehr bringen. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und gleichzeitig eine möglichst natürliche Beweglichkeit des Sprunggelenks zu erhalten.


Ursachen


Die häufigste Ursache für eine OSG-Prothese ist die fortgeschrittene Sprunggelenkarthrose. Diese kann posttraumatisch entstehen, etwa nach Knöchelfrakturen oder chronischer Bandinstabilität, aber auch durch rheumatische Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis. Weitere Ursachen sind angeborene oder erworbene Fehlstellungen des Fusses, die das Gelenk langfristig ungleichmässig belasten und so zu einem vorzeitigen Knorpelschaden führen.


Symptome


Betroffene leiden unter chronischen, belastungsabhängigen Schmerzen im Sprunggelenk, die im Verlauf auch in Ruhe auftreten können. Typisch sind zudem Schwellungen, Morgensteifigkeit, ein eingeschränktes Bewegungsausmass sowie ein unsicheres Gangbild. Im fortgeschrittenen Stadium ist das Gehen auf unebenem Untergrund kaum noch möglich, und die Lebensqualität ist erheblich beeinträchtigt.


Diagnose


Die Diagnose stützt sich auf eine ausführliche klinische Untersuchung mit Ganganalyse und Beweglichkeitsprüfung. Bildgebend sind Röntgenaufnahmen unter Belastung grundlegend, um den Gelenkverschleiss und allfällige Achsfehlstellungen zu beurteilen. Ergänzend liefern CT und MRT detaillierte Informationen über Knochenqualität, Knorpelzustand, Bandstrukturen und mögliche Begleitpathologien.


Differentialdiagnose


Differentialdiagnostisch müssen benachbarte Gelenke wie das untere Sprunggelenk oder die Mittelfussgelenke ausgeschlossen werden. Ebenso sind Sehnenpathologien, Stressfrakturen, eine avaskuläre Talusnekrose sowie entzündlich-rheumatische oder kristalline Arthropathien (z. B. Gicht) abzugrenzen, da diese ein ähnliches Beschwerdebild verursachen können.


Konservative Therapie


Vor einer operativen Lösung werden konservative Massnahmen ausgeschöpft. Dazu gehören gezielte Physiotherapie zur Kräftigung der gelenkstabilisierenden Muskulatur, die Versorgung mit orthopädischen Einlagen oder Orthesen zur Entlastung sowie antientzündliche Schmerzmedikamente. Ergänzend können Infiltrationen mit Kortison oder Hyaluronsäure vorübergehend Linderung bringen. Diese Massnahmen können die Progression zwar nicht aufhalten, jedoch die Beschwerden über einen gewissen Zeitraum kontrollieren.


Operative Therapie


Beim Versagen der konservativen Therapie und entsprechendem Leidensdruck stehen zwei operative Hauptoptionen zur Verfügung. Die Totalendoprothese des oberen Sprunggelenks ersetzt die geschädigten Gelenkflächen durch Metall- und Kunststoffkomponenten und ermöglicht eine weitgehend erhaltene Beweglichkeit. Sie eignet sich besonders für ältere, weniger aktive Patienten mit guter Knochenqualität. Bei jüngeren, körperlich aktiven Patienten oder bei schlechter Knochensubstanz wird alternativ die Arthrodese (Versteifung) des Sprunggelenks in Betracht gezogen, die zwar die Beweglichkeit aufhebt, aber eine hohe Stabilität und Schmerzfreiheit bietet.


Nachbehandlung


Die Nachbehandlung nach einer OSG-Prothesenimplantation umfasst in der Regel eine initiale Ruhigstellung mit anschliessender kontrollierter Teilbelastung für mehrere Wochen. Parallel dazu beginnt frühzeitig die physiotherapeutische Beübung zur Verbesserung von Beweglichkeit, Muskelkraft und Koordination. Der vollständige Belastungsaufbau erfolgt schrittweise über mehrere Monate. Regelmässige Röntgenkontrollen dienen der Überwachung der Prothesenintegration und frühzeitigen Erkennung von Komplikationen wie Lockerung oder Implantatversagen.


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die OSG-Prothese geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.



Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Die OSG-Prothese ist ein künstlicher Gelenkersatz des oberen Sprunggelenks (Articulatio talocruralis). Sie wird eingesetzt, wenn das Gelenk durch Verschleiss oder Verletzungsfolgen so stark beschädigt ist, dass konservative Massnahmen keine ausreichende Linderung mehr bringen. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und gleichzeitig eine möglichst natürliche Beweglichkeit des Sprunggelenks zu erhalten.


Ursachen


Die häufigste Ursache für eine OSG-Prothese ist die fortgeschrittene Sprunggelenkarthrose. Diese kann posttraumatisch entstehen, etwa nach Knöchelfrakturen oder chronischer Bandinstabilität, aber auch durch rheumatische Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis. Weitere Ursachen sind angeborene oder erworbene Fehlstellungen des Fusses, die das Gelenk langfristig ungleichmässig belasten und so zu einem vorzeitigen Knorpelschaden führen.


Symptome


Betroffene leiden unter chronischen, belastungsabhängigen Schmerzen im Sprunggelenk, die im Verlauf auch in Ruhe auftreten können. Typisch sind zudem Schwellungen, Morgensteifigkeit, ein eingeschränktes Bewegungsausmass sowie ein unsicheres Gangbild. Im fortgeschrittenen Stadium ist das Gehen auf unebenem Untergrund kaum noch möglich, und die Lebensqualität ist erheblich beeinträchtigt.


Diagnose


Die Diagnose stützt sich auf eine ausführliche klinische Untersuchung mit Ganganalyse und Beweglichkeitsprüfung. Bildgebend sind Röntgenaufnahmen unter Belastung grundlegend, um den Gelenkverschleiss und allfällige Achsfehlstellungen zu beurteilen. Ergänzend liefern CT und MRT detaillierte Informationen über Knochenqualität, Knorpelzustand, Bandstrukturen und mögliche Begleitpathologien.


Differentialdiagnose


Differentialdiagnostisch müssen benachbarte Gelenke wie das untere Sprunggelenk oder die Mittelfussgelenke ausgeschlossen werden. Ebenso sind Sehnenpathologien, Stressfrakturen, eine avaskuläre Talusnekrose sowie entzündlich-rheumatische oder kristalline Arthropathien (z. B. Gicht) abzugrenzen, da diese ein ähnliches Beschwerdebild verursachen können.


Konservative Therapie


Vor einer operativen Lösung werden konservative Massnahmen ausgeschöpft. Dazu gehören gezielte Physiotherapie zur Kräftigung der gelenkstabilisierenden Muskulatur, die Versorgung mit orthopädischen Einlagen oder Orthesen zur Entlastung sowie antientzündliche Schmerzmedikamente. Ergänzend können Infiltrationen mit Kortison oder Hyaluronsäure vorübergehend Linderung bringen. Diese Massnahmen können die Progression zwar nicht aufhalten, jedoch die Beschwerden über einen gewissen Zeitraum kontrollieren.


Operative Therapie


Beim Versagen der konservativen Therapie und entsprechendem Leidensdruck stehen zwei operative Hauptoptionen zur Verfügung. Die Totalendoprothese des oberen Sprunggelenks ersetzt die geschädigten Gelenkflächen durch Metall- und Kunststoffkomponenten und ermöglicht eine weitgehend erhaltene Beweglichkeit. Sie eignet sich besonders für ältere, weniger aktive Patienten mit guter Knochenqualität. Bei jüngeren, körperlich aktiven Patienten oder bei schlechter Knochensubstanz wird alternativ die Arthrodese (Versteifung) des Sprunggelenks in Betracht gezogen, die zwar die Beweglichkeit aufhebt, aber eine hohe Stabilität und Schmerzfreiheit bietet.


Nachbehandlung


Die Nachbehandlung nach einer OSG-Prothesenimplantation umfasst in der Regel eine initiale Ruhigstellung mit anschliessender kontrollierter Teilbelastung für mehrere Wochen. Parallel dazu beginnt frühzeitig die physiotherapeutische Beübung zur Verbesserung von Beweglichkeit, Muskelkraft und Koordination. Der vollständige Belastungsaufbau erfolgt schrittweise über mehrere Monate. Regelmässige Röntgenkontrollen dienen der Überwachung der Prothesenintegration und frühzeitigen Erkennung von Komplikationen wie Lockerung oder Implantatversagen.


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Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die OSG-Prothese geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.



Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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