Distale Radiusfraktur
Autor:
Dr. med. Michael Brodbeck
Ärzte Hand-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Die distale Radiusfraktur ist ein häufiger Handgelenksbruch nach einem Sturz auf die ausgestreckte Hand. Je nach Bruchform erfolgt die Behandlung konservativ oder operativ. Fehlstellungen und Schwellungen können Schmerzen, Gefühlsstörungen und Funktionsprobleme verursachen.
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Eine distale Radiusfraktur ist ein Bruch der Speiche in der Nähe des Handgelenks und stellt eine der häufigsten Knochenverletzungen überhaupt dar. Sie entsteht meist durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand und kann Menschen jeden Alters betreffen.
Je nach Unfallmechanismus, Knochenqualität und Bruchform kann die Verletzung einfach oder komplex sein und neben der Speiche auch das Handgelenk selbst betreffen.
Typische Anzeichen einer distalen Radiusfraktur sind:
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Röntgenaufnahmen des Handgelenks. Diese erlauben eine Beurteilung der Bruchform, der Stellung der Knochenfragmente und einer möglichen Gelenkbeteiligung.
Häufig zeigt sich zusätzlich ein Bruch des Ellengriffels (Ulna-Styloid). Diese Begleitverletzung ist meist Ausdruck der Krafteinwirkung, muss jedoch nur in Ausnahmefällen operativ versorgt werden.
Bei komplexen Frakturen oder unklaren Befunden wird häufig eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Gelenkfläche und die Frakturausdehnung genauer zu beurteilen.
Die Wahl der Behandlung hängt von der Art der Fraktur, der Stellung der Bruchfragmente, der Stabilität sowie von Alter und funktionellen Anforderungen der betroffenen Person ab.
Stabile und gut ausgerichtete Frakturen können häufig konservativ mit Ruhigstellung in einer Schiene oder einem Gips behandelt werden. Regelmässige Kontrollen sind wichtig, um eine Verschiebung der Fraktur frühzeitig zu erkennen.
Instabile, verschobene oder gelenkbeteiligte Frakturen erfordern häufig eine operative Stabilisierung. Ziel der Operation ist die anatomische Wiederherstellung der Gelenkfläche und der korrekten Knochenstellung.
Die Operation erfolgt meist mittels Platten- oder Schraubenosteosynthese. In ausgewählten Fällen kann eine Handgelenksarthroskopie ergänzend eingesetzt werden, um die Reposition der Gelenkflächen zu kontrollieren.
Bereits im Akutstadium können eine ausgeprägte Fehlstellung und die begleitende Schwellung zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gefühlsstörungen führen. Letztere entstehen durch eine vorübergehende oder anhaltende Einengung des Mittelhandnervs (N. medianus) und können ein Grund sein, weshalb eine operative Behandlung notwendig wird.
Heilt eine distale Radiusfraktur in Fehlstellung aus, kann dies zu anhaltenden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust führen. Zudem kann die veränderte Knochenstellung die Funktion des Umwendgelenks zwischen Speiche und Elle (DRUG) beeinträchtigen. Langfristig kann es zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiss des Handgelenks kommen.
Bei frühzeitiger und korrekter Behandlung sind die Heilungsaussichten in der Regel gut. Die Wiedererlangung der vollen Funktion kann jedoch mehrere Monate dauern.
Bei komplexen Frakturen oder bei Fehlheilungen kann trotz Behandlung eine gewisse Einschränkung der Beweglichkeit oder Belastbarkeit verbleiben.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen Überblick über die distale Radiusfraktur geben. Für eine individuelle Beratung, die Wahl der geeigneten Behandlung und die Besprechung der Prognose vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
Samstag - Sonntag
geschlossen
Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer
+41 71 242 40 40
Distale Radiusfraktur
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Dr. med. Michael Brodbeck
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Die distale Radiusfraktur ist ein häufiger Handgelenksbruch nach einem Sturz auf die ausgestreckte Hand. Je nach Bruchform erfolgt die Behandlung konservativ oder operativ. Fehlstellungen und Schwellungen können Schmerzen, Gefühlsstörungen und Funktionsprobleme verursachen.
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Eine distale Radiusfraktur ist ein Bruch der Speiche in der Nähe des Handgelenks und stellt eine der häufigsten Knochenverletzungen überhaupt dar. Sie entsteht meist durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand und kann Menschen jeden Alters betreffen.
Je nach Unfallmechanismus, Knochenqualität und Bruchform kann die Verletzung einfach oder komplex sein und neben der Speiche auch das Handgelenk selbst betreffen.
Typische Anzeichen einer distalen Radiusfraktur sind:
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Röntgenaufnahmen des Handgelenks. Diese erlauben eine Beurteilung der Bruchform, der Stellung der Knochenfragmente und einer möglichen Gelenkbeteiligung.
Häufig zeigt sich zusätzlich ein Bruch des Ellengriffels (Ulna-Styloid). Diese Begleitverletzung ist meist Ausdruck der Krafteinwirkung, muss jedoch nur in Ausnahmefällen operativ versorgt werden.
Bei komplexen Frakturen oder unklaren Befunden wird häufig eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Gelenkfläche und die Frakturausdehnung genauer zu beurteilen.
Die Wahl der Behandlung hängt von der Art der Fraktur, der Stellung der Bruchfragmente, der Stabilität sowie von Alter und funktionellen Anforderungen der betroffenen Person ab.
Stabile und gut ausgerichtete Frakturen können häufig konservativ mit Ruhigstellung in einer Schiene oder einem Gips behandelt werden. Regelmässige Kontrollen sind wichtig, um eine Verschiebung der Fraktur frühzeitig zu erkennen.
Instabile, verschobene oder gelenkbeteiligte Frakturen erfordern häufig eine operative Stabilisierung. Ziel der Operation ist die anatomische Wiederherstellung der Gelenkfläche und der korrekten Knochenstellung.
Die Operation erfolgt meist mittels Platten- oder Schraubenosteosynthese. In ausgewählten Fällen kann eine Handgelenksarthroskopie ergänzend eingesetzt werden, um die Reposition der Gelenkflächen zu kontrollieren.
Bereits im Akutstadium können eine ausgeprägte Fehlstellung und die begleitende Schwellung zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gefühlsstörungen führen. Letztere entstehen durch eine vorübergehende oder anhaltende Einengung des Mittelhandnervs (N. medianus) und können ein Grund sein, weshalb eine operative Behandlung notwendig wird.
Heilt eine distale Radiusfraktur in Fehlstellung aus, kann dies zu anhaltenden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust führen. Zudem kann die veränderte Knochenstellung die Funktion des Umwendgelenks zwischen Speiche und Elle (DRUG) beeinträchtigen. Langfristig kann es zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiss des Handgelenks kommen.
Bei frühzeitiger und korrekter Behandlung sind die Heilungsaussichten in der Regel gut. Die Wiedererlangung der vollen Funktion kann jedoch mehrere Monate dauern.
Bei komplexen Frakturen oder bei Fehlheilungen kann trotz Behandlung eine gewisse Einschränkung der Beweglichkeit oder Belastbarkeit verbleiben.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen Überblick über die distale Radiusfraktur geben. Für eine individuelle Beratung, die Wahl der geeigneten Behandlung und die Besprechung der Prognose vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Eine distale Radiusfraktur ist ein Bruch der Speiche in der Nähe des Handgelenks und stellt eine der häufigsten Knochenverletzungen überhaupt dar. Sie entsteht meist durch einen Sturz auf die ausgestreckte Hand und kann Menschen jeden Alters betreffen.
Je nach Unfallmechanismus, Knochenqualität und Bruchform kann die Verletzung einfach oder komplex sein und neben der Speiche auch das Handgelenk selbst betreffen.
Typische Anzeichen einer distalen Radiusfraktur sind:
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch Röntgenaufnahmen des Handgelenks. Diese erlauben eine Beurteilung der Bruchform, der Stellung der Knochenfragmente und einer möglichen Gelenkbeteiligung.
Häufig zeigt sich zusätzlich ein Bruch des Ellengriffels (Ulna-Styloid). Diese Begleitverletzung ist meist Ausdruck der Krafteinwirkung, muss jedoch nur in Ausnahmefällen operativ versorgt werden.
Bei komplexen Frakturen oder unklaren Befunden wird häufig eine Computertomographie (CT) durchgeführt, um die Gelenkfläche und die Frakturausdehnung genauer zu beurteilen.
Die Wahl der Behandlung hängt von der Art der Fraktur, der Stellung der Bruchfragmente, der Stabilität sowie von Alter und funktionellen Anforderungen der betroffenen Person ab.
Stabile und gut ausgerichtete Frakturen können häufig konservativ mit Ruhigstellung in einer Schiene oder einem Gips behandelt werden. Regelmässige Kontrollen sind wichtig, um eine Verschiebung der Fraktur frühzeitig zu erkennen.
Instabile, verschobene oder gelenkbeteiligte Frakturen erfordern häufig eine operative Stabilisierung. Ziel der Operation ist die anatomische Wiederherstellung der Gelenkfläche und der korrekten Knochenstellung.
Die Operation erfolgt meist mittels Platten- oder Schraubenosteosynthese. In ausgewählten Fällen kann eine Handgelenksarthroskopie ergänzend eingesetzt werden, um die Reposition der Gelenkflächen zu kontrollieren.
Bereits im Akutstadium können eine ausgeprägte Fehlstellung und die begleitende Schwellung zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gefühlsstörungen führen. Letztere entstehen durch eine vorübergehende oder anhaltende Einengung des Mittelhandnervs (N. medianus) und können ein Grund sein, weshalb eine operative Behandlung notwendig wird.
Heilt eine distale Radiusfraktur in Fehlstellung aus, kann dies zu anhaltenden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust führen. Zudem kann die veränderte Knochenstellung die Funktion des Umwendgelenks zwischen Speiche und Elle (DRUG) beeinträchtigen. Langfristig kann es zu einem vorzeitigen Gelenkverschleiss des Handgelenks kommen.
Bei frühzeitiger und korrekter Behandlung sind die Heilungsaussichten in der Regel gut. Die Wiedererlangung der vollen Funktion kann jedoch mehrere Monate dauern.
Bei komplexen Frakturen oder bei Fehlheilungen kann trotz Behandlung eine gewisse Einschränkung der Beweglichkeit oder Belastbarkeit verbleiben.
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Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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