Sattelgelenksprothese des Daumens
Autor:
Dr. med. Michael Brodbeck
Ärzte Hand-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Die Sattelgelenksprothese des Daumens ist eine operative Behandlungsoption bei fortgeschrittener Rhizarthrose. Ziel ist die Schmerzlinderung bei möglichst gutem Erhalt der Beweglichkeit. Die Indikation wird individuell gestellt, insbesondere unter Berücksichtigung von Alter, Belastung und Alternativen.
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Die Sattelgelenksprothese des Daumens ist ein operatives Verfahren zur Behandlung der fortgeschrittenen Arthrose des Daumensattelgelenks (Rhizarthrose). Dabei wird das geschädigte Gelenk durch eine künstliche Prothese ersetzt. Ziel des Eingriffs ist es, Schmerzen zu reduzieren und gleichzeitig Beweglichkeit sowie Kraft des Daumens möglichst zu erhalten.
Das Daumensattelgelenk spielt eine zentrale Rolle für Greif-, Halte- und Drehbewegungen der Hand. Entsprechend stark können Schmerzen und Funktionsverlust im Alltag empfunden werden, wenn dieses Gelenk von Arthrose betroffen ist.
Eine Sattelgelenksprothese kommt insbesondere bei fortgeschrittener Rhizarthrose in Betracht, wenn konservative Behandlungen wie Schienenversorgung, Medikamente, Injektionen oder Ergotherapie nicht mehr ausreichend helfen.
Voraussetzungen für eine gute Eignung sind unter anderem:
Die Indikation wird stets individuell gestellt und erfordert eine sorgfältige Abklärung.
Neben der Sattelgelenksprothese stehen weitere operative Behandlungsoptionen zur Verfügung:
Verfahren wie die Korrekturosteotomie oder eine Interpositionsarthroplastik mit Implantat können insbesondere dann erwogen werden, wenn die Arthrose nur Teile des Gelenks betrifft oder wenn aufgrund eines jungen Alters oder hoher körperlicher Belastung noch kein vollständiger Gelenkersatz oder eine Resektionsarthroplastik angestrebt wird. Resektionsarthroplastik und Gelenkversteifung stellen hingegen eher maximaltherapeutische Verfahren dar. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Belastungsanforderung, Stabilität und individuellen Erwartungen ab.
Bei Prothesen wie der Touch®- oder Maia®-Prothese wird das zerstörte Gelenk durch ein kleines Kugelgelenk ersetzt. Die Prothese besteht aus mehreren Komponenten, die im ersten Mittelhandknochen und im grossen Vieleckbein verankert werden.
Durch den Gelenkersatz soll ein möglichst natürlicher Bewegungsablauf ermöglicht werden. Die Implantation erfolgt in der Regel über einen relativ kleinen Hautschnitt.
Nach der Operation erfolgt zunächst eine vorübergehende Ruhigstellung des Daumens in einer Schiene. Anschliessend beginnt unter Anleitung der Ergotherapie der schrittweise Aufbau von Beweglichkeit und Kraft.
Die Nachbehandlung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Operation. In den ersten Wochen sollten stärkere Belastungen vermieden werden. Die vollständige Rehabilitation kann mehrere Monate dauern.
Das Hauptziel der Sattelgelenksprothese ist die zuverlässige Schmerzlinderung. In den meisten Fällen verbessert sich die Beweglichkeit des Daumens deutlich, und viele Patientinnen und Patienten erreichen eine gute Kraft für alltägliche Tätigkeiten.
Wie bei jeder Prothese unterliegt auch die Sattelgelenksprothese einem gewissen Verschleiss. Sehr hohe oder dauerhafte Belastungen können die Lebensdauer der Prothese beeinflussen. Bei dauerhaft hoher körperlicher Belastung kann es langfristig zu einem vermehrten Verschleiss der Prothesenkomponenten kommen, was die Haltbarkeit der Prothese beeinträchtigen kann. Eine realistische Erwartungshaltung ist daher wichtig.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen Überblick über die Sattelgelenksprothese des Daumens geben. Für eine individuelle Beratung, die Beurteilung der Eignung und die Besprechung von Alternativen vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
Samstag - Sonntag
geschlossen
Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer
+41 71 242 40 40
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Dr. med. Michael Brodbeck
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Die Sattelgelenksprothese des Daumens ist eine operative Behandlungsoption bei fortgeschrittener Rhizarthrose. Ziel ist die Schmerzlinderung bei möglichst gutem Erhalt der Beweglichkeit. Die Indikation wird individuell gestellt, insbesondere unter Berücksichtigung von Alter, Belastung und Alternativen.
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Die Sattelgelenksprothese des Daumens ist ein operatives Verfahren zur Behandlung der fortgeschrittenen Arthrose des Daumensattelgelenks (Rhizarthrose). Dabei wird das geschädigte Gelenk durch eine künstliche Prothese ersetzt. Ziel des Eingriffs ist es, Schmerzen zu reduzieren und gleichzeitig Beweglichkeit sowie Kraft des Daumens möglichst zu erhalten.
Das Daumensattelgelenk spielt eine zentrale Rolle für Greif-, Halte- und Drehbewegungen der Hand. Entsprechend stark können Schmerzen und Funktionsverlust im Alltag empfunden werden, wenn dieses Gelenk von Arthrose betroffen ist.
Eine Sattelgelenksprothese kommt insbesondere bei fortgeschrittener Rhizarthrose in Betracht, wenn konservative Behandlungen wie Schienenversorgung, Medikamente, Injektionen oder Ergotherapie nicht mehr ausreichend helfen.
Voraussetzungen für eine gute Eignung sind unter anderem:
Die Indikation wird stets individuell gestellt und erfordert eine sorgfältige Abklärung.
Neben der Sattelgelenksprothese stehen weitere operative Behandlungsoptionen zur Verfügung:
Verfahren wie die Korrekturosteotomie oder eine Interpositionsarthroplastik mit Implantat können insbesondere dann erwogen werden, wenn die Arthrose nur Teile des Gelenks betrifft oder wenn aufgrund eines jungen Alters oder hoher körperlicher Belastung noch kein vollständiger Gelenkersatz oder eine Resektionsarthroplastik angestrebt wird. Resektionsarthroplastik und Gelenkversteifung stellen hingegen eher maximaltherapeutische Verfahren dar. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Belastungsanforderung, Stabilität und individuellen Erwartungen ab.
Bei Prothesen wie der Touch®- oder Maia®-Prothese wird das zerstörte Gelenk durch ein kleines Kugelgelenk ersetzt. Die Prothese besteht aus mehreren Komponenten, die im ersten Mittelhandknochen und im grossen Vieleckbein verankert werden.
Durch den Gelenkersatz soll ein möglichst natürlicher Bewegungsablauf ermöglicht werden. Die Implantation erfolgt in der Regel über einen relativ kleinen Hautschnitt.
Nach der Operation erfolgt zunächst eine vorübergehende Ruhigstellung des Daumens in einer Schiene. Anschliessend beginnt unter Anleitung der Ergotherapie der schrittweise Aufbau von Beweglichkeit und Kraft.
Die Nachbehandlung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Operation. In den ersten Wochen sollten stärkere Belastungen vermieden werden. Die vollständige Rehabilitation kann mehrere Monate dauern.
Das Hauptziel der Sattelgelenksprothese ist die zuverlässige Schmerzlinderung. In den meisten Fällen verbessert sich die Beweglichkeit des Daumens deutlich, und viele Patientinnen und Patienten erreichen eine gute Kraft für alltägliche Tätigkeiten.
Wie bei jeder Prothese unterliegt auch die Sattelgelenksprothese einem gewissen Verschleiss. Sehr hohe oder dauerhafte Belastungen können die Lebensdauer der Prothese beeinflussen. Bei dauerhaft hoher körperlicher Belastung kann es langfristig zu einem vermehrten Verschleiss der Prothesenkomponenten kommen, was die Haltbarkeit der Prothese beeinträchtigen kann. Eine realistische Erwartungshaltung ist daher wichtig.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen Überblick über die Sattelgelenksprothese des Daumens geben. Für eine individuelle Beratung, die Beurteilung der Eignung und die Besprechung von Alternativen vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Die Sattelgelenksprothese des Daumens ist ein operatives Verfahren zur Behandlung der fortgeschrittenen Arthrose des Daumensattelgelenks (Rhizarthrose). Dabei wird das geschädigte Gelenk durch eine künstliche Prothese ersetzt. Ziel des Eingriffs ist es, Schmerzen zu reduzieren und gleichzeitig Beweglichkeit sowie Kraft des Daumens möglichst zu erhalten.
Das Daumensattelgelenk spielt eine zentrale Rolle für Greif-, Halte- und Drehbewegungen der Hand. Entsprechend stark können Schmerzen und Funktionsverlust im Alltag empfunden werden, wenn dieses Gelenk von Arthrose betroffen ist.
Eine Sattelgelenksprothese kommt insbesondere bei fortgeschrittener Rhizarthrose in Betracht, wenn konservative Behandlungen wie Schienenversorgung, Medikamente, Injektionen oder Ergotherapie nicht mehr ausreichend helfen.
Voraussetzungen für eine gute Eignung sind unter anderem:
Die Indikation wird stets individuell gestellt und erfordert eine sorgfältige Abklärung.
Neben der Sattelgelenksprothese stehen weitere operative Behandlungsoptionen zur Verfügung:
Verfahren wie die Korrekturosteotomie oder eine Interpositionsarthroplastik mit Implantat können insbesondere dann erwogen werden, wenn die Arthrose nur Teile des Gelenks betrifft oder wenn aufgrund eines jungen Alters oder hoher körperlicher Belastung noch kein vollständiger Gelenkersatz oder eine Resektionsarthroplastik angestrebt wird. Resektionsarthroplastik und Gelenkversteifung stellen hingegen eher maximaltherapeutische Verfahren dar. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Belastungsanforderung, Stabilität und individuellen Erwartungen ab.
Bei Prothesen wie der Touch®- oder Maia®-Prothese wird das zerstörte Gelenk durch ein kleines Kugelgelenk ersetzt. Die Prothese besteht aus mehreren Komponenten, die im ersten Mittelhandknochen und im grossen Vieleckbein verankert werden.
Durch den Gelenkersatz soll ein möglichst natürlicher Bewegungsablauf ermöglicht werden. Die Implantation erfolgt in der Regel über einen relativ kleinen Hautschnitt.
Nach der Operation erfolgt zunächst eine vorübergehende Ruhigstellung des Daumens in einer Schiene. Anschliessend beginnt unter Anleitung der Ergotherapie der schrittweise Aufbau von Beweglichkeit und Kraft.
Die Nachbehandlung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Operation. In den ersten Wochen sollten stärkere Belastungen vermieden werden. Die vollständige Rehabilitation kann mehrere Monate dauern.
Das Hauptziel der Sattelgelenksprothese ist die zuverlässige Schmerzlinderung. In den meisten Fällen verbessert sich die Beweglichkeit des Daumens deutlich, und viele Patientinnen und Patienten erreichen eine gute Kraft für alltägliche Tätigkeiten.
Wie bei jeder Prothese unterliegt auch die Sattelgelenksprothese einem gewissen Verschleiss. Sehr hohe oder dauerhafte Belastungen können die Lebensdauer der Prothese beeinflussen. Bei dauerhaft hoher körperlicher Belastung kann es langfristig zu einem vermehrten Verschleiss der Prothesenkomponenten kommen, was die Haltbarkeit der Prothese beeinträchtigen kann. Eine realistische Erwartungshaltung ist daher wichtig.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen Überblick über die Sattelgelenksprothese des Daumens geben. Für eine individuelle Beratung, die Beurteilung der Eignung und die Besprechung von Alternativen vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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