Hüft-Impingement

Autor:

Hüft Team

Ärzte Hüft-Team

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Zusammenfassung

Das Hüft-Impingement (FAI) ist eine Erkrankung, bei der knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens oder der Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen aneinanderstossen und dadurch Knorpel sowie Gelenklippe schädigen können. Typische Symptome sind Leisten- oder Hüftschmerzen beim Sitzen, Bücken oder Sport sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte. Die Behandlung reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie und Medikamenten bis hin zur operativen Korrektur per Hüftarthroskopie bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden.

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Was ist das Hüft-Impingement?


Das Hüft-Impingement (femoroazetabuläres Impingement, kurz FAI) ist eine häufige Erkrankung, bei der es zu einem krankhaften Anstoss zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne kommt. Dabei stossen knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens (Femur) oder der Hüftpfanne (Acetabulum) bei bestimmten Bewegungen aneinander. Dieser wiederholte Kontakt kann den Gelenkknorpel und die Gelenklippe (Labrum acetabulare) schädigen und im Verlauf zu einer frühzeitigen Arthrose des Hüftgelenks führen.


Ursachen


Die Ursachen des Hüft-Impingements sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:

  • Knöcherne Formveränderungen am Hüftkopf (Cam-Impingement) oder an der Hüftpfanne (Pincer-Impingement), häufig anlagebedingt oder durch Wachstumsstörungen entstanden
  • Sportliche Überlastung in der Jugend, insbesondere bei Sportarten mit repetitiven Hüftbewegungen wie Fussball, Eishockey oder Kampfsport
  • Anatomische Varianten wie eine Fehlstellung des Hüftkopfes oder eine übermässige Überdachung der Hüftpfanne
  • Begleitende Schäden an der Gelenklippe (Labrumriss) oder am Knorpel durch den chronischen Anstoss


Symptome


Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:

  • Leisten- oder Hüftschmerzen, die typischerweise bei längerem Sitzen, beim Bücken oder bei sportlicher Belastung auftreten
  • Bewegungseinschränkung der Hüfte, insbesondere beim Beugen und Einwärtsdrehen des Beins
  • Schmerzhafte Blockadegefühle oder ein Klicken im Hüftgelenk
  • Ausstrahlung der Schmerzen in die Oberschenkelvorderseite oder den Gesässbereich


Diagnose


Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt.

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Hüftbeweglichkeit sowie Durchführung spezifischer Provokationstests wie dem Impingement-Test (FADIR: Flexion, Adduktion, Innenrotation)
  • Röntgenuntersuchung: Beurteilung der knöchernen Morphologie von Hüftkopf und Hüftpfanne sowie Ausschluss einer bestehenden Arthrose
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Detaillierte Darstellung von Gelenklippe, Knorpel und Weichteilen zur Einschätzung des Ausmasses der Schädigung


Differentialdiagnosen


Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:

  • Hüftarthrose (Koxarthrose) oder andere degenerative Gelenkveränderungen
  • Leistenbruch oder Sportlerleiste mit Reizung der Leistenregion
  • Bursitis trochanterica oder andere periartikuläre Entzündungen im Hüftbereich
  • Erkrankungen der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die Hüfte oder Leiste


Konservative Therapie


In frühen Stadien oder bei milden Beschwerden stehen nicht-operative Massnahmen im Vordergrund:

  • Anpassung von Aktivitäten: Reduktion oder Vermeidung von Bewegungen und Belastungen, die den Anstoss provozieren
  • Physiotherapie: Gezieltes Muskelkräftigungs- und Dehnprogramm zur Optimierung der Hüftmechanik und Entlastung des Gelenks
  • Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel zur Linderung akuter Beschwerden
  • Intraartikuläre Infiltration: Injektion eines Lokalanästhetikums und/oder Kortikoids in das Hüftgelenk zur Linderung von Schmerz und Entzündung


Operative Therapie


Bei anhaltenden Beschwerden, nachgewiesenen strukturellen Schäden oder erfolgloser konservativer Behandlung kann ein operativer Eingriff notwendig werden.

  • Hüftarthroskopie: Minimalinvasives Verfahren, bei dem über kleine Zugänge der Gelenkspiegel eingeführt wird. Dabei können knöcherne Anbauten abgetragen, Labrumrisse genäht oder rekonstruiert und Knorpelschäden behandelt werden
  • Offene oder hüftgelenkserhaltende Operation: In komplexen Fällen oder bei ausgeprägter Fehlstellung kann eine offene Korrektur der Hüftgeometrie (z. B. chirurgische Hüftluxation oder Beckenumstellung bei Pfannenverdrehung) notwendig sein


Nachbehandlung

Nach der Operation ist in der Regel eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken erforderlich. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen, um Vernarbungen und Steifigkeit zu verhindern. Die vollständige Sportfähigkeit wird schrittweise wiederhergestellt und ist je nach Ausmass des Eingriffs nach mehreren Monaten zu erwarten. Regelmässige Nachkontrollen begleiten den Heilungsverlauf und erlauben eine individuelle Anpassung der Rehabilitation.


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Hüft-Impingement geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Das Hüft-Impingement (FAI) ist eine Erkrankung, bei der knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens oder der Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen aneinanderstossen und dadurch Knorpel sowie Gelenklippe schädigen können. Typische Symptome sind Leisten- oder Hüftschmerzen beim Sitzen, Bücken oder Sport sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte. Die Behandlung reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie und Medikamenten bis hin zur operativen Korrektur per Hüftarthroskopie bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden.

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Das Hüft-Impingement (femoroazetabuläres Impingement, kurz FAI) ist eine häufige Erkrankung, bei der es zu einem krankhaften Anstoss zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne kommt. Dabei stossen knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens (Femur) oder der Hüftpfanne (Acetabulum) bei bestimmten Bewegungen aneinander. Dieser wiederholte Kontakt kann den Gelenkknorpel und die Gelenklippe (Labrum acetabulare) schädigen und im Verlauf zu einer frühzeitigen Arthrose des Hüftgelenks führen.


Ursachen


Die Ursachen des Hüft-Impingements sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:

  • Knöcherne Formveränderungen am Hüftkopf (Cam-Impingement) oder an der Hüftpfanne (Pincer-Impingement), häufig anlagebedingt oder durch Wachstumsstörungen entstanden
  • Sportliche Überlastung in der Jugend, insbesondere bei Sportarten mit repetitiven Hüftbewegungen wie Fussball, Eishockey oder Kampfsport
  • Anatomische Varianten wie eine Fehlstellung des Hüftkopfes oder eine übermässige Überdachung der Hüftpfanne
  • Begleitende Schäden an der Gelenklippe (Labrumriss) oder am Knorpel durch den chronischen Anstoss


Symptome


Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:

  • Leisten- oder Hüftschmerzen, die typischerweise bei längerem Sitzen, beim Bücken oder bei sportlicher Belastung auftreten
  • Bewegungseinschränkung der Hüfte, insbesondere beim Beugen und Einwärtsdrehen des Beins
  • Schmerzhafte Blockadegefühle oder ein Klicken im Hüftgelenk
  • Ausstrahlung der Schmerzen in die Oberschenkelvorderseite oder den Gesässbereich


Diagnose


Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt.

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Hüftbeweglichkeit sowie Durchführung spezifischer Provokationstests wie dem Impingement-Test (FADIR: Flexion, Adduktion, Innenrotation)
  • Röntgenuntersuchung: Beurteilung der knöchernen Morphologie von Hüftkopf und Hüftpfanne sowie Ausschluss einer bestehenden Arthrose
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Detaillierte Darstellung von Gelenklippe, Knorpel und Weichteilen zur Einschätzung des Ausmasses der Schädigung


Differentialdiagnosen


Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:

  • Hüftarthrose (Koxarthrose) oder andere degenerative Gelenkveränderungen
  • Leistenbruch oder Sportlerleiste mit Reizung der Leistenregion
  • Bursitis trochanterica oder andere periartikuläre Entzündungen im Hüftbereich
  • Erkrankungen der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die Hüfte oder Leiste


Konservative Therapie


In frühen Stadien oder bei milden Beschwerden stehen nicht-operative Massnahmen im Vordergrund:

  • Anpassung von Aktivitäten: Reduktion oder Vermeidung von Bewegungen und Belastungen, die den Anstoss provozieren
  • Physiotherapie: Gezieltes Muskelkräftigungs- und Dehnprogramm zur Optimierung der Hüftmechanik und Entlastung des Gelenks
  • Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel zur Linderung akuter Beschwerden
  • Intraartikuläre Infiltration: Injektion eines Lokalanästhetikums und/oder Kortikoids in das Hüftgelenk zur Linderung von Schmerz und Entzündung


Operative Therapie


Bei anhaltenden Beschwerden, nachgewiesenen strukturellen Schäden oder erfolgloser konservativer Behandlung kann ein operativer Eingriff notwendig werden.

  • Hüftarthroskopie: Minimalinvasives Verfahren, bei dem über kleine Zugänge der Gelenkspiegel eingeführt wird. Dabei können knöcherne Anbauten abgetragen, Labrumrisse genäht oder rekonstruiert und Knorpelschäden behandelt werden
  • Offene oder hüftgelenkserhaltende Operation: In komplexen Fällen oder bei ausgeprägter Fehlstellung kann eine offene Korrektur der Hüftgeometrie (z. B. chirurgische Hüftluxation oder Beckenumstellung bei Pfannenverdrehung) notwendig sein


Nachbehandlung

Nach der Operation ist in der Regel eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken erforderlich. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen, um Vernarbungen und Steifigkeit zu verhindern. Die vollständige Sportfähigkeit wird schrittweise wiederhergestellt und ist je nach Ausmass des Eingriffs nach mehreren Monaten zu erwarten. Regelmässige Nachkontrollen begleiten den Heilungsverlauf und erlauben eine individuelle Anpassung der Rehabilitation.


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Hüft-Impingement geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Das Hüft-Impingement (FAI) ist eine Erkrankung, bei der knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens oder der Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen aneinanderstossen und dadurch Knorpel sowie Gelenklippe schädigen können. Typische Symptome sind Leisten- oder Hüftschmerzen beim Sitzen, Bücken oder Sport sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte. Die Behandlung reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie und Medikamenten bis hin zur operativen Korrektur per Hüftarthroskopie bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden.

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Was ist das Hüft-Impingement?


Das Hüft-Impingement (femoroazetabuläres Impingement, kurz FAI) ist eine häufige Erkrankung, bei der es zu einem krankhaften Anstoss zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne kommt. Dabei stossen knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens (Femur) oder der Hüftpfanne (Acetabulum) bei bestimmten Bewegungen aneinander. Dieser wiederholte Kontakt kann den Gelenkknorpel und die Gelenklippe (Labrum acetabulare) schädigen und im Verlauf zu einer frühzeitigen Arthrose des Hüftgelenks führen.


Ursachen


Die Ursachen des Hüft-Impingements sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:

  • Knöcherne Formveränderungen am Hüftkopf (Cam-Impingement) oder an der Hüftpfanne (Pincer-Impingement), häufig anlagebedingt oder durch Wachstumsstörungen entstanden
  • Sportliche Überlastung in der Jugend, insbesondere bei Sportarten mit repetitiven Hüftbewegungen wie Fussball, Eishockey oder Kampfsport
  • Anatomische Varianten wie eine Fehlstellung des Hüftkopfes oder eine übermässige Überdachung der Hüftpfanne
  • Begleitende Schäden an der Gelenklippe (Labrumriss) oder am Knorpel durch den chronischen Anstoss


Symptome


Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:

  • Leisten- oder Hüftschmerzen, die typischerweise bei längerem Sitzen, beim Bücken oder bei sportlicher Belastung auftreten
  • Bewegungseinschränkung der Hüfte, insbesondere beim Beugen und Einwärtsdrehen des Beins
  • Schmerzhafte Blockadegefühle oder ein Klicken im Hüftgelenk
  • Ausstrahlung der Schmerzen in die Oberschenkelvorderseite oder den Gesässbereich


Diagnose


Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt.

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Hüftbeweglichkeit sowie Durchführung spezifischer Provokationstests wie dem Impingement-Test (FADIR: Flexion, Adduktion, Innenrotation)
  • Röntgenuntersuchung: Beurteilung der knöchernen Morphologie von Hüftkopf und Hüftpfanne sowie Ausschluss einer bestehenden Arthrose
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Detaillierte Darstellung von Gelenklippe, Knorpel und Weichteilen zur Einschätzung des Ausmasses der Schädigung


Differentialdiagnosen


Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:

  • Hüftarthrose (Koxarthrose) oder andere degenerative Gelenkveränderungen
  • Leistenbruch oder Sportlerleiste mit Reizung der Leistenregion
  • Bursitis trochanterica oder andere periartikuläre Entzündungen im Hüftbereich
  • Erkrankungen der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in die Hüfte oder Leiste


Konservative Therapie


In frühen Stadien oder bei milden Beschwerden stehen nicht-operative Massnahmen im Vordergrund:

  • Anpassung von Aktivitäten: Reduktion oder Vermeidung von Bewegungen und Belastungen, die den Anstoss provozieren
  • Physiotherapie: Gezieltes Muskelkräftigungs- und Dehnprogramm zur Optimierung der Hüftmechanik und Entlastung des Gelenks
  • Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel zur Linderung akuter Beschwerden
  • Intraartikuläre Infiltration: Injektion eines Lokalanästhetikums und/oder Kortikoids in das Hüftgelenk zur Linderung von Schmerz und Entzündung


Operative Therapie


Bei anhaltenden Beschwerden, nachgewiesenen strukturellen Schäden oder erfolgloser konservativer Behandlung kann ein operativer Eingriff notwendig werden.

  • Hüftarthroskopie: Minimalinvasives Verfahren, bei dem über kleine Zugänge der Gelenkspiegel eingeführt wird. Dabei können knöcherne Anbauten abgetragen, Labrumrisse genäht oder rekonstruiert und Knorpelschäden behandelt werden
  • Offene oder hüftgelenkserhaltende Operation: In komplexen Fällen oder bei ausgeprägter Fehlstellung kann eine offene Korrektur der Hüftgeometrie (z. B. chirurgische Hüftluxation oder Beckenumstellung bei Pfannenverdrehung) notwendig sein


Nachbehandlung

Nach der Operation ist in der Regel eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken erforderlich. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen, um Vernarbungen und Steifigkeit zu verhindern. Die vollständige Sportfähigkeit wird schrittweise wiederhergestellt und ist je nach Ausmass des Eingriffs nach mehreren Monaten zu erwarten. Regelmässige Nachkontrollen begleiten den Heilungsverlauf und erlauben eine individuelle Anpassung der Rehabilitation.


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Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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