Hüft-Impingement
Autor:
Hüft Team
Ärzte Hüft-Team
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Zusammenfassung
Das Hüft-Impingement (FAI) ist eine Erkrankung, bei der knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens oder der Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen aneinanderstossen und dadurch Knorpel sowie Gelenklippe schädigen können. Typische Symptome sind Leisten- oder Hüftschmerzen beim Sitzen, Bücken oder Sport sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte. Die Behandlung reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie und Medikamenten bis hin zur operativen Korrektur per Hüftarthroskopie bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden.
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Das Hüft-Impingement (femoroazetabuläres Impingement, kurz FAI) ist eine häufige Erkrankung, bei der es zu einem krankhaften Anstoss zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne kommt. Dabei stossen knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens (Femur) oder der Hüftpfanne (Acetabulum) bei bestimmten Bewegungen aneinander. Dieser wiederholte Kontakt kann den Gelenkknorpel und die Gelenklippe (Labrum acetabulare) schädigen und im Verlauf zu einer frühzeitigen Arthrose des Hüftgelenks führen.
Die Ursachen des Hüft-Impingements sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:
Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt.
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:
In frühen Stadien oder bei milden Beschwerden stehen nicht-operative Massnahmen im Vordergrund:
Bei anhaltenden Beschwerden, nachgewiesenen strukturellen Schäden oder erfolgloser konservativer Behandlung kann ein operativer Eingriff notwendig werden.
Nach der Operation ist in der Regel eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken erforderlich. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen, um Vernarbungen und Steifigkeit zu verhindern. Die vollständige Sportfähigkeit wird schrittweise wiederhergestellt und ist je nach Ausmass des Eingriffs nach mehreren Monaten zu erwarten. Regelmässige Nachkontrollen begleiten den Heilungsverlauf und erlauben eine individuelle Anpassung der Rehabilitation.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Hüft-Impingement geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Das Hüft-Impingement (FAI) ist eine Erkrankung, bei der knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens oder der Hüftpfanne bei bestimmten Bewegungen aneinanderstossen und dadurch Knorpel sowie Gelenklippe schädigen können. Typische Symptome sind Leisten- oder Hüftschmerzen beim Sitzen, Bücken oder Sport sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte. Die Behandlung reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie und Medikamenten bis hin zur operativen Korrektur per Hüftarthroskopie bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden.
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Das Hüft-Impingement (femoroazetabuläres Impingement, kurz FAI) ist eine häufige Erkrankung, bei der es zu einem krankhaften Anstoss zwischen dem Hüftkopf und der Hüftpfanne kommt. Dabei stossen knöcherne Anteile des Oberschenkelknochens (Femur) oder der Hüftpfanne (Acetabulum) bei bestimmten Bewegungen aneinander. Dieser wiederholte Kontakt kann den Gelenkknorpel und die Gelenklippe (Labrum acetabulare) schädigen und im Verlauf zu einer frühzeitigen Arthrose des Hüftgelenks führen.
Die Ursachen des Hüft-Impingements sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:
Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt.
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:
In frühen Stadien oder bei milden Beschwerden stehen nicht-operative Massnahmen im Vordergrund:
Bei anhaltenden Beschwerden, nachgewiesenen strukturellen Schäden oder erfolgloser konservativer Behandlung kann ein operativer Eingriff notwendig werden.
Nach der Operation ist in der Regel eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken erforderlich. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen, um Vernarbungen und Steifigkeit zu verhindern. Die vollständige Sportfähigkeit wird schrittweise wiederhergestellt und ist je nach Ausmass des Eingriffs nach mehreren Monaten zu erwarten. Regelmässige Nachkontrollen begleiten den Heilungsverlauf und erlauben eine individuelle Anpassung der Rehabilitation.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Hüft-Impingement geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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