Periacetabuläre Osteotomie (PAO)
Autor:
Dr. med. Christoph Hartog
Ärzte Hüft-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Die Beckenumstellung bzw. Periazetabuläre Osteotomie (PAO) ist ein gelenkerhaltender Eingriff zur Behandlung der Hüftdysplasie, bei der die Hüftpfanne den Hüftkopf unzureichend überdacht und dadurch Schmerzen sowie ein erhöhtes Arthroserisiko verursacht. Dabei wird die Hüftpfanne durch gezielte Knochenschnitte gelöst, optimal neu ausgerichtet und mit Schrauben fixiert, um die Belastung im Gelenk zu normalisieren und den Knorpel langfristig zu schützen. Nach der Operation folgt eine mehrmonatige Rehabilitation mit zunächst teilweiser Entlastung, wobei das Ziel die Schmerzreduktion, Stabilisierung der Hüfte und Verzögerung oder Vermeidung einer Hüftprothese ist.
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Die Beckenumstellung, auch bekannt als Periazetabuläre Osteotomie (PAO), ist ein gelenkerhaltender operativer Eingriff zur Behandlung der Hüftdysplasie. Bei der Hüftdysplasie ist die Hüftpfanne (Azetabulum) zu flach oder ungünstig ausgerichtet, sodass der Hüftkopf nicht ausreichend überdacht und stabilisiert wird. Durch die PAO wird die Hüftpfanne aus dem Beckenknochen herausgelöst und in eine optimale Position geschwenkt, um eine bessere Überdachung des Hüftkopfs zu erzielen. Damit soll die mechanische Überlastung des Gelenks korrigiert, der Knorpel geschützt und das Fortschreiten einer frühzeitigen Hüftarthrose verhindert oder verzögert werden.
Die Ursachen der Hüftdysplasie, die zur PAO führt, sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:
Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt:
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:
Konservative Massnahmen können Beschwerden lindern, beheben aber nicht die zugrundeliegende knöcherne Fehlstellung:
Konservative Massnahmen sind jedoch keine dauerhafte Lösung bei relevanter Dysplasie und zielen primär auf die Überbrückung bis zur Operation oder auf Patienten ab, bei denen eine Operation nicht in Frage kommt.
Bei symptomatischer Hüftdysplasie mit noch erhaltenem Gelenkknorpel und ohne fortgeschrittene Arthrose ist die PAO die Behandlung der Wahl bei Erwachsenen.
Nach der PAO ist eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken über sechs bis acht Wochen erforderlich, bis die Knochenschnitte ausreichend verheilt sind. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen und Muskelaktivierung und steigert sich schrittweise bis zur vollständigen Belastung. Die Rückkehr zu leichtem Sport ist in der Regel nach vier bis sechs Monaten möglich, die vollständige sportliche Belastbarkeit nach etwa einem Jahr. Röntgenkontrollen begleiten die Knochenheilung und die langfristige Verlaufskontrolle der Pfannenkorrektur. Die Metallschrauben können in einem späteren, kleinen Eingriff entfernt werden, sofern sie Beschwerden verursachen.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Beckenumstellung (Periazetabuläre Osteotomie, PAO) geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
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Samstag - Sonntag
geschlossen
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Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer
+41 71 242 40 40
Periacetabuläre Osteotomie (PAO)
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Dr. med. Christoph Hartog
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Die Beckenumstellung bzw. Periazetabuläre Osteotomie (PAO) ist ein gelenkerhaltender Eingriff zur Behandlung der Hüftdysplasie, bei der die Hüftpfanne den Hüftkopf unzureichend überdacht und dadurch Schmerzen sowie ein erhöhtes Arthroserisiko verursacht. Dabei wird die Hüftpfanne durch gezielte Knochenschnitte gelöst, optimal neu ausgerichtet und mit Schrauben fixiert, um die Belastung im Gelenk zu normalisieren und den Knorpel langfristig zu schützen. Nach der Operation folgt eine mehrmonatige Rehabilitation mit zunächst teilweiser Entlastung, wobei das Ziel die Schmerzreduktion, Stabilisierung der Hüfte und Verzögerung oder Vermeidung einer Hüftprothese ist.
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Die Beckenumstellung, auch bekannt als Periazetabuläre Osteotomie (PAO), ist ein gelenkerhaltender operativer Eingriff zur Behandlung der Hüftdysplasie. Bei der Hüftdysplasie ist die Hüftpfanne (Azetabulum) zu flach oder ungünstig ausgerichtet, sodass der Hüftkopf nicht ausreichend überdacht und stabilisiert wird. Durch die PAO wird die Hüftpfanne aus dem Beckenknochen herausgelöst und in eine optimale Position geschwenkt, um eine bessere Überdachung des Hüftkopfs zu erzielen. Damit soll die mechanische Überlastung des Gelenks korrigiert, der Knorpel geschützt und das Fortschreiten einer frühzeitigen Hüftarthrose verhindert oder verzögert werden.
Die Ursachen der Hüftdysplasie, die zur PAO führt, sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:
Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt:
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:
Konservative Massnahmen können Beschwerden lindern, beheben aber nicht die zugrundeliegende knöcherne Fehlstellung:
Konservative Massnahmen sind jedoch keine dauerhafte Lösung bei relevanter Dysplasie und zielen primär auf die Überbrückung bis zur Operation oder auf Patienten ab, bei denen eine Operation nicht in Frage kommt.
Bei symptomatischer Hüftdysplasie mit noch erhaltenem Gelenkknorpel und ohne fortgeschrittene Arthrose ist die PAO die Behandlung der Wahl bei Erwachsenen.
Nach der PAO ist eine vorübergehende Entlastung des operierten Beins an Unterarmgehstöcken über sechs bis acht Wochen erforderlich, bis die Knochenschnitte ausreichend verheilt sind. Die Physiotherapie beginnt frühzeitig mit Bewegungsübungen und Muskelaktivierung und steigert sich schrittweise bis zur vollständigen Belastung. Die Rückkehr zu leichtem Sport ist in der Regel nach vier bis sechs Monaten möglich, die vollständige sportliche Belastbarkeit nach etwa einem Jahr. Röntgenkontrollen begleiten die Knochenheilung und die langfristige Verlaufskontrolle der Pfannenkorrektur. Die Metallschrauben können in einem späteren, kleinen Eingriff entfernt werden, sofern sie Beschwerden verursachen.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Beckenumstellung (Periazetabuläre Osteotomie, PAO) geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Die Ursachen der Hüftdysplasie, die zur PAO führt, sind vielfältig. Meist liegt eine Kombination mehrerer Faktoren vor:
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und können im Verlauf zunehmen:
Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und ergänzender Untersuchungen gestellt:
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:
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Bei symptomatischer Hüftdysplasie mit noch erhaltenem Gelenkknorpel und ohne fortgeschrittene Arthrose ist die PAO die Behandlung der Wahl bei Erwachsenen.
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Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Beckenumstellung (Periazetabuläre Osteotomie, PAO) geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer orthopädischen Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
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