Hintere Kreuzbandverletzung
Autor:
Dr. med. Matthias Jacobi
Ärzte Knie-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Eine hintere Kreuzbandverletzung (HKB) ist deutlich seltener als eine vordere Kreuzbandverletzung und entsteht meist durch direkte Gewalteinwirkung auf das gebeugte Knie, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder Stürzen. Typische Symptome sind Schmerzen in der Kniekehle, ein Instabilitätsgefühl beim Bergabgehen und Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Die Behandlung reicht von funktioneller Therapie mit Physiotherapie über dynamische Vorschubschienen bis hin zur operativen Rekonstruktion, abhängig vom Schweregrad der Verletzung und dem Aktivitätsniveau des Patienten.
Download
Eine hintere Kreuzbandverletzung betrifft das hintere Kreuzband (HKB), eines der vier Hauptbänder des Kniegelenks. Das hintere Kreuzband verläuft von der hinteren Fläche des Schienbeinkopfes zum inneren Oberschenkelknochen und verhindert, dass das Schienbein gegenüber dem Oberschenkelknochen nach hinten verschoben wird. Verletzungen des hinteren Kreuzbandes sind deutlich seltener als Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und entstehen meist durch direkte Gewalteinwirkung auf das gebeugte Knie. Sie treten häufig in Kombination mit anderen Bandverletzungen auf und können zu erheblichen Funktionseinschränkungen führen.
Hintere Kreuzbandverletzungen entstehen typischerweise durch spezifische Unfallmechanismen:
Die Beschwerden bei einer hinteren Kreuzbandverletzung können je nach Schweregrad variieren:
Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden:
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen ausgeschlossen werden:
Bei einer hinteren Kreuzbandverletzung mit geringer Instabilität wird häufig funktionell behandelt:
Bei einer hinteren Kreuzbandverletzung mit mittelgradiger Instabilität kann die Heilung unter Anwendung einer dynamischen Vorschubschiene (PCL-Jack, PCL Rebound) positiv beeinflusst werden. Voraussetzung ist ein Therapiebeginn innerhalb von 3 Wochen nach dem Unfall.
Eine operative Rekonstruktion wird in folgenden Situationen empfohlen:
Die Rehabilitation nach HKB-Rekonstruktion ist anspruchsvoll und dauert länger als bei vorderen Kreuzbandverletzungen:
Regelmässige Nachkontrollen durch den Operateur und eine engmaschige physiotherapeutische Betreuung sind essenziell für den Behandlungserfolg
Die Prognose hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die hintere Kreuzbandverletzung geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
Samstag - Sonntag
geschlossen
Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer
+41 71 242 40 40
Hintere Kreuzbandverletzung
Autor:
Dr. med. Matthias Jacobi
Ärzte Knie-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Eine hintere Kreuzbandverletzung (HKB) ist deutlich seltener als eine vordere Kreuzbandverletzung und entsteht meist durch direkte Gewalteinwirkung auf das gebeugte Knie, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder Stürzen. Typische Symptome sind Schmerzen in der Kniekehle, ein Instabilitätsgefühl beim Bergabgehen und Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Die Behandlung reicht von funktioneller Therapie mit Physiotherapie über dynamische Vorschubschienen bis hin zur operativen Rekonstruktion, abhängig vom Schweregrad der Verletzung und dem Aktivitätsniveau des Patienten.
Download
Eine hintere Kreuzbandverletzung betrifft das hintere Kreuzband (HKB), eines der vier Hauptbänder des Kniegelenks. Das hintere Kreuzband verläuft von der hinteren Fläche des Schienbeinkopfes zum inneren Oberschenkelknochen und verhindert, dass das Schienbein gegenüber dem Oberschenkelknochen nach hinten verschoben wird. Verletzungen des hinteren Kreuzbandes sind deutlich seltener als Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und entstehen meist durch direkte Gewalteinwirkung auf das gebeugte Knie. Sie treten häufig in Kombination mit anderen Bandverletzungen auf und können zu erheblichen Funktionseinschränkungen führen.
Hintere Kreuzbandverletzungen entstehen typischerweise durch spezifische Unfallmechanismen:
Die Beschwerden bei einer hinteren Kreuzbandverletzung können je nach Schweregrad variieren:
Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden:
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen ausgeschlossen werden:
Bei einer hinteren Kreuzbandverletzung mit geringer Instabilität wird häufig funktionell behandelt:
Bei einer hinteren Kreuzbandverletzung mit mittelgradiger Instabilität kann die Heilung unter Anwendung einer dynamischen Vorschubschiene (PCL-Jack, PCL Rebound) positiv beeinflusst werden. Voraussetzung ist ein Therapiebeginn innerhalb von 3 Wochen nach dem Unfall.
Eine operative Rekonstruktion wird in folgenden Situationen empfohlen:
Die Rehabilitation nach HKB-Rekonstruktion ist anspruchsvoll und dauert länger als bei vorderen Kreuzbandverletzungen:
Regelmässige Nachkontrollen durch den Operateur und eine engmaschige physiotherapeutische Betreuung sind essenziell für den Behandlungserfolg
Die Prognose hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die hintere Kreuzbandverletzung geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
Samstag - Sonntag
geschlossen
Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer +41 71 242 40 40
Hintere Kreuzbandverletzung
Autor:
Dr. med. Matthias Jacobi
Ärzte Knie-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Eine hintere Kreuzbandverletzung (HKB) ist deutlich seltener als eine vordere Kreuzbandverletzung und entsteht meist durch direkte Gewalteinwirkung auf das gebeugte Knie, beispielsweise bei Verkehrsunfällen oder Stürzen. Typische Symptome sind Schmerzen in der Kniekehle, ein Instabilitätsgefühl beim Bergabgehen und Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Die Behandlung reicht von funktioneller Therapie mit Physiotherapie über dynamische Vorschubschienen bis hin zur operativen Rekonstruktion, abhängig vom Schweregrad der Verletzung und dem Aktivitätsniveau des Patienten.
Download
Eine hintere Kreuzbandverletzung betrifft das hintere Kreuzband (HKB), eines der vier Hauptbänder des Kniegelenks. Das hintere Kreuzband verläuft von der hinteren Fläche des Schienbeinkopfes zum inneren Oberschenkelknochen und verhindert, dass das Schienbein gegenüber dem Oberschenkelknochen nach hinten verschoben wird. Verletzungen des hinteren Kreuzbandes sind deutlich seltener als Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und entstehen meist durch direkte Gewalteinwirkung auf das gebeugte Knie. Sie treten häufig in Kombination mit anderen Bandverletzungen auf und können zu erheblichen Funktionseinschränkungen führen.
Hintere Kreuzbandverletzungen entstehen typischerweise durch spezifische Unfallmechanismen:
Die Beschwerden bei einer hinteren Kreuzbandverletzung können je nach Schweregrad variieren:
Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden:
Bei ähnlichen Beschwerden sollten andere Ursachen ausgeschlossen werden:
Bei einer hinteren Kreuzbandverletzung mit geringer Instabilität wird häufig funktionell behandelt:
Bei einer hinteren Kreuzbandverletzung mit mittelgradiger Instabilität kann die Heilung unter Anwendung einer dynamischen Vorschubschiene (PCL-Jack, PCL Rebound) positiv beeinflusst werden. Voraussetzung ist ein Therapiebeginn innerhalb von 3 Wochen nach dem Unfall.
Eine operative Rekonstruktion wird in folgenden Situationen empfohlen:
Die Rehabilitation nach HKB-Rekonstruktion ist anspruchsvoll und dauert länger als bei vorderen Kreuzbandverletzungen:
Regelmässige Nachkontrollen durch den Operateur und eine engmaschige physiotherapeutische Betreuung sind essenziell für den Behandlungserfolg
Die Prognose hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die hintere Kreuzbandverletzung geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
Samstag - Sonntag
geschlossen
Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer +41 71 242 40 40