Knieprothesen Wechsel

Autor:

Knie Team

Ärzte Knie-Team

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Zusammenfassung

Die Knieprothesen-Revision ist ein operativer Eingriff, bei dem eine gelockerte, infizierte oder verschlissene Knieendoprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird, um Schmerzfreiheit, Stabilität und Funktion des Kniegelenks wiederherzustellen. Die häufigsten Ursachen für eine Revision sind aseptische Lockerung, periprothetische Infektion oder mechanischer Verschleiss, wobei die Diagnose mittels klinischer Untersuchung, Bildgebung und Laboranalysen gesichert wird. Je nach Befund kommen ein ein- oder zweizeitiger Prothesenwechsel mit spezialisierten Revisionsimplantaten zum Einsatz, gefolgt von einer intensiven physiotherapeutischen Nachbehandlung und engmaschigen Verlaufskontrollen.

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Was ist eine Knieprothesen-Revision?


Die Knieprothesen-Revision bezeichnet den operativen Eingriff, bei dem eine bestehende Knieendoprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird. Im Gegensatz zur Erstimplantation handelt es sich um einen anspruchsvolleren Eingriff, bei dem die bisherige Prothese entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt wird. Ziel der Revision ist die Wiederherstellung von Schmerzfreiheit, Stabilität und Funktion des Kniegelenks.


Ursachen


Die Gründe für eine Revisionsoperation sind vielfältig. Häufig liegen mehrere Faktoren gleichzeitig vor:

  • Aseptische Lockerung: Durch mechanischen Abrieb oder biologische Prozesse verliert die Prothese ihren festen Halt im Knochen – dies ist die häufigste Revisionsursache
  • Periprothetische Infektion: Bakterielle Besiedlung des Implantats führt zu Entzündung und Gewebsschädigung
  • Instabilität: Insuffizienz der umgebenden Bandstrukturen mit Funktionsverlust
  • Periprothetische Fraktur: Knochenbruch im Bereich der Prothesenverankerung
  • Polyethylenabrieb: Verschleiss der Kunststoffkomponente mit konsekutiver Fremdkörperreaktion
  • Fehlpositionierung oder -ausrichtung der Primärprothese


Symptome bei Versagen einer Knieprothese


Die Beschwerden, die auf ein Prothesenversagen hinweisen können, entwickeln sich häufig schleichend:

  • Zunehmende Schmerzen im Kniegelenk, die auch in Ruhe oder nachts auftreten können
  • Schwellung, Überwärmung oder Ergussbildung im Bereich des Kniegelenks
  • Instabilitätsgefühl, Einschränkung der Beweglichkeit oder veränderte Beinachse
  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden nach zuvor beschwerdearmem Intervall


Diagnose


Die Abklärung umfasst eine sorgfältige Krankengeschichte, klinische Untersuchung sowie gezielte technische Untersuchungen:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung von Schmerz, Bewegungsumfang, Stabilität und Beinachse
  • Bildgebung: Standardröntgenaufnahmen beider Knie im Stehen sowie bei Bedarf Schnittbildgebung (CT oder MRI) zur Beurteilung von Implantatposition, Knochensubstanz und Weichteilstrukturen
  • Laboruntersuchungen: Blutbild, Entzündungsparameter (CRP, BSG) und Leukozytenzahl als Hinweis auf eine Infektion
  • Gelenkpunktion: Analyse der Gelenkflüssigkeit bei Verdacht auf periprothetische Infektion


Differentialdiagnosen bei Knieschmerzen mit Prothese


Bei Beschwerden nach Knieprothesenimplantation sollten weitere mögliche Ursachen berücksichtigt werden:

  • Weichteilreizungen oder Bursitiden im Bereich des Kniegelenks
  • Referred pain aus der Hüfte oder Lendenwirbelsäule
  • Vaskuläre Ursachen wie tiefe Venenthrombose
  • Neuropathische Schmerzkomponenten


Konservative Therapie bei Knieprothesenversagen


Konservative Massnahmen können in ausgewählten Situationen die Beschwerden lindern, beheben jedoch die strukturelle Ursache nicht:

  • Medikamentöse Schmerztherapie und entzündungshemmende Behandlung
  • Physiotherapie zur Kräftigung der umgebenden Muskulatur
  • Entlastung und Hilfsmittelversorgung (Gehstöcke, Orthesen)
  • Bei periprothetischer Infektion ohne Revisionsindikation: gezielte Antibiotikabehandlung


Operative Therapie


Bei gesichertem Prothesenversagen ist die operative Revision in der Regel notwendig. Je nach Ursache und Ausmass des Schadens kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:

  • Einzeitiger Wechsel: Entfernung der Prothese und sofortige Reimplantation in einem Eingriff – bei aseptischer Lockerung oder mechanischem Versagen ohne Infektion
  • Zweizeitiger Wechsel: Bei periprothetischer Infektion wird die Prothese zunächst entfernt und ein antibiotikahaltiger Platzhalter (Spacer) eingesetzt; nach erfolgreicher Infektsanierung folgt in einem zweiten Eingriff die Reimplantation
  • Teilrevision: Wechsel einzelner Komponenten (z. B. nur das Polyethylen-Inlay) bei isoliertem Verschleiss ohne Lockerung der Verankerungskomponenten
  • Revisionsimplantate: Spezielle Prothesensysteme mit erweiterter Verankerung, Schäften und modularen Komponenten gleichen Knochenverluste aus und stellen die Stabilität wieder her


Nachbehandlung


Die Nachbehandlung nach einer Revisionsoperation ist in der Regel aufwendiger als nach einer Erstimplantation und richtet sich nach dem Eingriff sowie dem intraoperativen Befund:

  • Frühzeitige Mobilisation und schrittweiser Belastungsaufbau unter physiotherapeutischer Begleitung
  • Thromboseprophylaxe mittels Medikamenten und Kompressionsstrümpfen
  • Bei zweizeitigem Wechsel: Antibiotikabehandlung über mehrere Wochen sowie engmaschige Infektkontrolle
  • Regelmässige klinische und radiologische Nachkontrollen zur Beurteilung des Heilverlaufs und der Prothesenintegration
  • Krankengymnastik zur Wiederherstellung von Kraft, Beweglichkeit und Gangbild


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über den Knieprothesen Wechsel geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Orthopädie Rosenberg

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Die Knieprothesen-Revision ist ein operativer Eingriff, bei dem eine gelockerte, infizierte oder verschlissene Knieendoprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird, um Schmerzfreiheit, Stabilität und Funktion des Kniegelenks wiederherzustellen. Die häufigsten Ursachen für eine Revision sind aseptische Lockerung, periprothetische Infektion oder mechanischer Verschleiss, wobei die Diagnose mittels klinischer Untersuchung, Bildgebung und Laboranalysen gesichert wird. Je nach Befund kommen ein ein- oder zweizeitiger Prothesenwechsel mit spezialisierten Revisionsimplantaten zum Einsatz, gefolgt von einer intensiven physiotherapeutischen Nachbehandlung und engmaschigen Verlaufskontrollen.

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Die Knieprothesen-Revision bezeichnet den operativen Eingriff, bei dem eine bestehende Knieendoprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird. Im Gegensatz zur Erstimplantation handelt es sich um einen anspruchsvolleren Eingriff, bei dem die bisherige Prothese entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt wird. Ziel der Revision ist die Wiederherstellung von Schmerzfreiheit, Stabilität und Funktion des Kniegelenks.


Ursachen


Die Gründe für eine Revisionsoperation sind vielfältig. Häufig liegen mehrere Faktoren gleichzeitig vor:

  • Aseptische Lockerung: Durch mechanischen Abrieb oder biologische Prozesse verliert die Prothese ihren festen Halt im Knochen – dies ist die häufigste Revisionsursache
  • Periprothetische Infektion: Bakterielle Besiedlung des Implantats führt zu Entzündung und Gewebsschädigung
  • Instabilität: Insuffizienz der umgebenden Bandstrukturen mit Funktionsverlust
  • Periprothetische Fraktur: Knochenbruch im Bereich der Prothesenverankerung
  • Polyethylenabrieb: Verschleiss der Kunststoffkomponente mit konsekutiver Fremdkörperreaktion
  • Fehlpositionierung oder -ausrichtung der Primärprothese


Symptome bei Versagen einer Knieprothese


Die Beschwerden, die auf ein Prothesenversagen hinweisen können, entwickeln sich häufig schleichend:

  • Zunehmende Schmerzen im Kniegelenk, die auch in Ruhe oder nachts auftreten können
  • Schwellung, Überwärmung oder Ergussbildung im Bereich des Kniegelenks
  • Instabilitätsgefühl, Einschränkung der Beweglichkeit oder veränderte Beinachse
  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden nach zuvor beschwerdearmem Intervall


Diagnose


Die Abklärung umfasst eine sorgfältige Krankengeschichte, klinische Untersuchung sowie gezielte technische Untersuchungen:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung von Schmerz, Bewegungsumfang, Stabilität und Beinachse
  • Bildgebung: Standardröntgenaufnahmen beider Knie im Stehen sowie bei Bedarf Schnittbildgebung (CT oder MRI) zur Beurteilung von Implantatposition, Knochensubstanz und Weichteilstrukturen
  • Laboruntersuchungen: Blutbild, Entzündungsparameter (CRP, BSG) und Leukozytenzahl als Hinweis auf eine Infektion
  • Gelenkpunktion: Analyse der Gelenkflüssigkeit bei Verdacht auf periprothetische Infektion


Differentialdiagnosen bei Knieschmerzen mit Prothese


Bei Beschwerden nach Knieprothesenimplantation sollten weitere mögliche Ursachen berücksichtigt werden:

  • Weichteilreizungen oder Bursitiden im Bereich des Kniegelenks
  • Referred pain aus der Hüfte oder Lendenwirbelsäule
  • Vaskuläre Ursachen wie tiefe Venenthrombose
  • Neuropathische Schmerzkomponenten


Konservative Therapie bei Knieprothesenversagen


Konservative Massnahmen können in ausgewählten Situationen die Beschwerden lindern, beheben jedoch die strukturelle Ursache nicht:

  • Medikamentöse Schmerztherapie und entzündungshemmende Behandlung
  • Physiotherapie zur Kräftigung der umgebenden Muskulatur
  • Entlastung und Hilfsmittelversorgung (Gehstöcke, Orthesen)
  • Bei periprothetischer Infektion ohne Revisionsindikation: gezielte Antibiotikabehandlung


Operative Therapie


Bei gesichertem Prothesenversagen ist die operative Revision in der Regel notwendig. Je nach Ursache und Ausmass des Schadens kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:

  • Einzeitiger Wechsel: Entfernung der Prothese und sofortige Reimplantation in einem Eingriff – bei aseptischer Lockerung oder mechanischem Versagen ohne Infektion
  • Zweizeitiger Wechsel: Bei periprothetischer Infektion wird die Prothese zunächst entfernt und ein antibiotikahaltiger Platzhalter (Spacer) eingesetzt; nach erfolgreicher Infektsanierung folgt in einem zweiten Eingriff die Reimplantation
  • Teilrevision: Wechsel einzelner Komponenten (z. B. nur das Polyethylen-Inlay) bei isoliertem Verschleiss ohne Lockerung der Verankerungskomponenten
  • Revisionsimplantate: Spezielle Prothesensysteme mit erweiterter Verankerung, Schäften und modularen Komponenten gleichen Knochenverluste aus und stellen die Stabilität wieder her


Nachbehandlung


Die Nachbehandlung nach einer Revisionsoperation ist in der Regel aufwendiger als nach einer Erstimplantation und richtet sich nach dem Eingriff sowie dem intraoperativen Befund:

  • Frühzeitige Mobilisation und schrittweiser Belastungsaufbau unter physiotherapeutischer Begleitung
  • Thromboseprophylaxe mittels Medikamenten und Kompressionsstrümpfen
  • Bei zweizeitigem Wechsel: Antibiotikabehandlung über mehrere Wochen sowie engmaschige Infektkontrolle
  • Regelmässige klinische und radiologische Nachkontrollen zur Beurteilung des Heilverlaufs und der Prothesenintegration
  • Krankengymnastik zur Wiederherstellung von Kraft, Beweglichkeit und Gangbild


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über den Knieprothesen Wechsel geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Die Knieprothesen-Revision ist ein operativer Eingriff, bei dem eine gelockerte, infizierte oder verschlissene Knieendoprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird, um Schmerzfreiheit, Stabilität und Funktion des Kniegelenks wiederherzustellen. Die häufigsten Ursachen für eine Revision sind aseptische Lockerung, periprothetische Infektion oder mechanischer Verschleiss, wobei die Diagnose mittels klinischer Untersuchung, Bildgebung und Laboranalysen gesichert wird. Je nach Befund kommen ein ein- oder zweizeitiger Prothesenwechsel mit spezialisierten Revisionsimplantaten zum Einsatz, gefolgt von einer intensiven physiotherapeutischen Nachbehandlung und engmaschigen Verlaufskontrollen.

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Die Knieprothesen-Revision bezeichnet den operativen Eingriff, bei dem eine bestehende Knieendoprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird. Im Gegensatz zur Erstimplantation handelt es sich um einen anspruchsvolleren Eingriff, bei dem die bisherige Prothese entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt wird. Ziel der Revision ist die Wiederherstellung von Schmerzfreiheit, Stabilität und Funktion des Kniegelenks.


Ursachen


Die Gründe für eine Revisionsoperation sind vielfältig. Häufig liegen mehrere Faktoren gleichzeitig vor:

  • Aseptische Lockerung: Durch mechanischen Abrieb oder biologische Prozesse verliert die Prothese ihren festen Halt im Knochen – dies ist die häufigste Revisionsursache
  • Periprothetische Infektion: Bakterielle Besiedlung des Implantats führt zu Entzündung und Gewebsschädigung
  • Instabilität: Insuffizienz der umgebenden Bandstrukturen mit Funktionsverlust
  • Periprothetische Fraktur: Knochenbruch im Bereich der Prothesenverankerung
  • Polyethylenabrieb: Verschleiss der Kunststoffkomponente mit konsekutiver Fremdkörperreaktion
  • Fehlpositionierung oder -ausrichtung der Primärprothese


Symptome bei Versagen einer Knieprothese


Die Beschwerden, die auf ein Prothesenversagen hinweisen können, entwickeln sich häufig schleichend:

  • Zunehmende Schmerzen im Kniegelenk, die auch in Ruhe oder nachts auftreten können
  • Schwellung, Überwärmung oder Ergussbildung im Bereich des Kniegelenks
  • Instabilitätsgefühl, Einschränkung der Beweglichkeit oder veränderte Beinachse
  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden nach zuvor beschwerdearmem Intervall


Diagnose


Die Abklärung umfasst eine sorgfältige Krankengeschichte, klinische Untersuchung sowie gezielte technische Untersuchungen:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung von Schmerz, Bewegungsumfang, Stabilität und Beinachse
  • Bildgebung: Standardröntgenaufnahmen beider Knie im Stehen sowie bei Bedarf Schnittbildgebung (CT oder MRI) zur Beurteilung von Implantatposition, Knochensubstanz und Weichteilstrukturen
  • Laboruntersuchungen: Blutbild, Entzündungsparameter (CRP, BSG) und Leukozytenzahl als Hinweis auf eine Infektion
  • Gelenkpunktion: Analyse der Gelenkflüssigkeit bei Verdacht auf periprothetische Infektion


Differentialdiagnosen bei Knieschmerzen mit Prothese


Bei Beschwerden nach Knieprothesenimplantation sollten weitere mögliche Ursachen berücksichtigt werden:

  • Weichteilreizungen oder Bursitiden im Bereich des Kniegelenks
  • Referred pain aus der Hüfte oder Lendenwirbelsäule
  • Vaskuläre Ursachen wie tiefe Venenthrombose
  • Neuropathische Schmerzkomponenten


Konservative Therapie bei Knieprothesenversagen


Konservative Massnahmen können in ausgewählten Situationen die Beschwerden lindern, beheben jedoch die strukturelle Ursache nicht:

  • Medikamentöse Schmerztherapie und entzündungshemmende Behandlung
  • Physiotherapie zur Kräftigung der umgebenden Muskulatur
  • Entlastung und Hilfsmittelversorgung (Gehstöcke, Orthesen)
  • Bei periprothetischer Infektion ohne Revisionsindikation: gezielte Antibiotikabehandlung


Operative Therapie


Bei gesichertem Prothesenversagen ist die operative Revision in der Regel notwendig. Je nach Ursache und Ausmass des Schadens kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:

  • Einzeitiger Wechsel: Entfernung der Prothese und sofortige Reimplantation in einem Eingriff – bei aseptischer Lockerung oder mechanischem Versagen ohne Infektion
  • Zweizeitiger Wechsel: Bei periprothetischer Infektion wird die Prothese zunächst entfernt und ein antibiotikahaltiger Platzhalter (Spacer) eingesetzt; nach erfolgreicher Infektsanierung folgt in einem zweiten Eingriff die Reimplantation
  • Teilrevision: Wechsel einzelner Komponenten (z. B. nur das Polyethylen-Inlay) bei isoliertem Verschleiss ohne Lockerung der Verankerungskomponenten
  • Revisionsimplantate: Spezielle Prothesensysteme mit erweiterter Verankerung, Schäften und modularen Komponenten gleichen Knochenverluste aus und stellen die Stabilität wieder her


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Die Nachbehandlung nach einer Revisionsoperation ist in der Regel aufwendiger als nach einer Erstimplantation und richtet sich nach dem Eingriff sowie dem intraoperativen Befund:

  • Frühzeitige Mobilisation und schrittweiser Belastungsaufbau unter physiotherapeutischer Begleitung
  • Thromboseprophylaxe mittels Medikamenten und Kompressionsstrümpfen
  • Bei zweizeitigem Wechsel: Antibiotikabehandlung über mehrere Wochen sowie engmaschige Infektkontrolle
  • Regelmässige klinische und radiologische Nachkontrollen zur Beurteilung des Heilverlaufs und der Prothesenintegration
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Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über den Knieprothesen Wechsel geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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