Runners Knee

Autor:

Dr. med. Matthias Jacobi

Ärzte Knie-Team

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Zusammenfassung

Das Runners Knee, insbesondere das Iliotibialband-Syndrom und das patellofemorale Schmerzsyndrom ist eine häufige Überlastungsverletzung, die sich durch Schmerzen im Kniebereich bei Läuferinnen und Läufern manifestiert und meist durch einen zu raschen Trainingsaufbau, biomechanische Fehlstellungen oder muskuläre Dysbalancen ausgelöst wird. In den meisten Fällen ist eine operative Behandlung nicht notwendig, da die Beschwerden durch Belastungsanpassung, gezielte Physiotherapie und die Optimierung der Laufbiomechanik effektiv behandelt werden können. Ein strukturierter, schrittweiser Wiedereinstieg in die sportliche Aktivität sowie die Stärkung der Hüft- und Gesässmuskulatur sind entscheidend, um einem Rückfall dauerhaft vorzubeugen.

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Was ist das Runners Knee (Läuferknie)?


Das Runners Knee, medizinisch als Iliotibialband-Syndrom (ITBS) oder Iliotibiales Friktionssyndrom (ITFS) bezeichnet, ist eine häufige Überlastungsverletzung bei Läuferinnen und Läufern sowie Ausdauersportlerinnen und -sportlern. Beim Iliotibialband-Syndrom kommt es zu einer Reizung des Iliotibialbandes, einem kräftigen Bindegewebsstreifen, der von der Hüfte entlang des Oberschenkels bis zum äusseren Kniebereich verläuft.


Ursachen


Das Runners Knee entsteht meist durch eine Kombination aus Überlastung und begünstigenden Faktoren:

  • Zu rascher Trainingsaufbau oder plötzliche Steigerung von Umfang und Intensität
  • Biomechanische Auffälligkeiten wie eine Fehlstellung der Beinachse (O-Beine), Fussfehlstellungen oder ein muskuläres Ungleichgewicht
  • Schwäche der Hüft- und Gesässmuskulatur, die zu einer erhöhten Belastung des Kniegelenks führt
  • Ungeeignetes oder abgenutztes Schuhwerk
  • Hartes oder unebenes Untergrundtraining sowie einseitige Streckenprofile


Symptome


Die Beschwerden entwickeln sich typischerweise schleichend und verstärken sich bei anhaltender Belastung:

  • Stechende oder brennende Schmerzen an der Aussenseite des Knies (ITBS)
  • Schmerzzunahme beim Bergab- oder Treppenlaufen sowie beim langen Sitzen mit angewinkeltem Knie
  • Anlaufschmerz zu Beginn einer Laufeinheit, der sich zunächst bessert und bei weiterer Belastung erneut auftritt
  • Schwellung oder Druckempfindlichkeit im betroffenen Bereich
  • Im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen bereits bei alltäglichen Bewegungen wie Treppensteigen


Diagnose


Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und bei Bedarf ergänzender Bildgebung gestellt:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Beinachse, Kniestabilität, Muskelkraft und Beweglichkeit sowie Durchführung spezifischer Provokationstests (z. B. Ober-Test beim ITBS).
  • Ultraschall: Darstellung des Iliotibialbandes und möglicher Reizzustände im Bereich des Kniegelenks.
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Bei unklarem Befund oder Verdacht auf begleitende Strukturschäden wie Meniskus- oder Knorpelläsionen


Differentialdiagnose


Bei ähnlichen Kniebeschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:

  • Meniskusläsionen oder degenerative Meniskusveränderungen
  • Patellasehnenreizung (Patellaspitzensyndrom)
  • Knieschleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • Knorpelschäden oder beginnende Gonarthrose
  • Stressfraktur im Bereich des Kniegelenks


Konservative Therapie


In der grossen Mehrheit der Fälle ist das Runners Knee konservativ sehr gut behandelbar:

  • Belastungsanpassung: Vorübergehende Reduktion oder Pause der auslösenden Sportart; Umstieg auf gelenkschonende Alternativen wie Schwimmen oder Radfahren
  • Physiotherapie: Gezieltes Kräftigungstraining der Hüft- und Gesässmuskulatur, Dehnung des Iliotibialbandes sowie Gangschulanalyse und Lauftechnikoptimierung
  • Physikalische Therapie: Lokale Kälteanwendungen in der akuten Phase, Querfriktionen, Triggerpunktbehandlungen oder Stosswellentherapie bei chronischen Verläufen
  • Orthopädische Hilfsmittel: Einlagenversorgung bei Fussfehlstellungen und Kniebandagen
  • Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel zur kurzfristigen Beschwerdelinderung; lokale Kortikosteroidinjektionen in ausgewählten Fällen


Operative Therapie


Eine operative Behandlung ist beim Runners Knee selten notwendig und wird erst nach Ausschöpfung aller konservativen Massnahmen über mindestens sechs Monate erwogen:

  • Iliotibialband-Release: Operative Erweiterung oder teilweise Durchtrennung des Iliotibialbandes zur Entlastung des Gleitbereichs am äusseren Knie in therapierefraktären Fällen


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Runners Knee geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Orthopädie Rosenberg

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Das Runners Knee, insbesondere das Iliotibialband-Syndrom und das patellofemorale Schmerzsyndrom ist eine häufige Überlastungsverletzung, die sich durch Schmerzen im Kniebereich bei Läuferinnen und Läufern manifestiert und meist durch einen zu raschen Trainingsaufbau, biomechanische Fehlstellungen oder muskuläre Dysbalancen ausgelöst wird. In den meisten Fällen ist eine operative Behandlung nicht notwendig, da die Beschwerden durch Belastungsanpassung, gezielte Physiotherapie und die Optimierung der Laufbiomechanik effektiv behandelt werden können. Ein strukturierter, schrittweiser Wiedereinstieg in die sportliche Aktivität sowie die Stärkung der Hüft- und Gesässmuskulatur sind entscheidend, um einem Rückfall dauerhaft vorzubeugen.

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Das Runners Knee, medizinisch als Iliotibialband-Syndrom (ITBS) oder Iliotibiales Friktionssyndrom (ITFS) bezeichnet, ist eine häufige Überlastungsverletzung bei Läuferinnen und Läufern sowie Ausdauersportlerinnen und -sportlern. Beim Iliotibialband-Syndrom kommt es zu einer Reizung des Iliotibialbandes, einem kräftigen Bindegewebsstreifen, der von der Hüfte entlang des Oberschenkels bis zum äusseren Kniebereich verläuft.


Ursachen


Das Runners Knee entsteht meist durch eine Kombination aus Überlastung und begünstigenden Faktoren:

  • Zu rascher Trainingsaufbau oder plötzliche Steigerung von Umfang und Intensität
  • Biomechanische Auffälligkeiten wie eine Fehlstellung der Beinachse (O-Beine), Fussfehlstellungen oder ein muskuläres Ungleichgewicht
  • Schwäche der Hüft- und Gesässmuskulatur, die zu einer erhöhten Belastung des Kniegelenks führt
  • Ungeeignetes oder abgenutztes Schuhwerk
  • Hartes oder unebenes Untergrundtraining sowie einseitige Streckenprofile


Symptome


Die Beschwerden entwickeln sich typischerweise schleichend und verstärken sich bei anhaltender Belastung:

  • Stechende oder brennende Schmerzen an der Aussenseite des Knies (ITBS)
  • Schmerzzunahme beim Bergab- oder Treppenlaufen sowie beim langen Sitzen mit angewinkeltem Knie
  • Anlaufschmerz zu Beginn einer Laufeinheit, der sich zunächst bessert und bei weiterer Belastung erneut auftritt
  • Schwellung oder Druckempfindlichkeit im betroffenen Bereich
  • Im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen bereits bei alltäglichen Bewegungen wie Treppensteigen


Diagnose


Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und bei Bedarf ergänzender Bildgebung gestellt:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Beinachse, Kniestabilität, Muskelkraft und Beweglichkeit sowie Durchführung spezifischer Provokationstests (z. B. Ober-Test beim ITBS).
  • Ultraschall: Darstellung des Iliotibialbandes und möglicher Reizzustände im Bereich des Kniegelenks.
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Bei unklarem Befund oder Verdacht auf begleitende Strukturschäden wie Meniskus- oder Knorpelläsionen


Differentialdiagnose


Bei ähnlichen Kniebeschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:

  • Meniskusläsionen oder degenerative Meniskusveränderungen
  • Patellasehnenreizung (Patellaspitzensyndrom)
  • Knieschleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • Knorpelschäden oder beginnende Gonarthrose
  • Stressfraktur im Bereich des Kniegelenks


Konservative Therapie


In der grossen Mehrheit der Fälle ist das Runners Knee konservativ sehr gut behandelbar:

  • Belastungsanpassung: Vorübergehende Reduktion oder Pause der auslösenden Sportart; Umstieg auf gelenkschonende Alternativen wie Schwimmen oder Radfahren
  • Physiotherapie: Gezieltes Kräftigungstraining der Hüft- und Gesässmuskulatur, Dehnung des Iliotibialbandes sowie Gangschulanalyse und Lauftechnikoptimierung
  • Physikalische Therapie: Lokale Kälteanwendungen in der akuten Phase, Querfriktionen, Triggerpunktbehandlungen oder Stosswellentherapie bei chronischen Verläufen
  • Orthopädische Hilfsmittel: Einlagenversorgung bei Fussfehlstellungen und Kniebandagen
  • Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel zur kurzfristigen Beschwerdelinderung; lokale Kortikosteroidinjektionen in ausgewählten Fällen


Operative Therapie


Eine operative Behandlung ist beim Runners Knee selten notwendig und wird erst nach Ausschöpfung aller konservativen Massnahmen über mindestens sechs Monate erwogen:

  • Iliotibialband-Release: Operative Erweiterung oder teilweise Durchtrennung des Iliotibialbandes zur Entlastung des Gleitbereichs am äusseren Knie in therapierefraktären Fällen


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Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das Runners Knee geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Das Runners Knee, insbesondere das Iliotibialband-Syndrom und das patellofemorale Schmerzsyndrom ist eine häufige Überlastungsverletzung, die sich durch Schmerzen im Kniebereich bei Läuferinnen und Läufern manifestiert und meist durch einen zu raschen Trainingsaufbau, biomechanische Fehlstellungen oder muskuläre Dysbalancen ausgelöst wird. In den meisten Fällen ist eine operative Behandlung nicht notwendig, da die Beschwerden durch Belastungsanpassung, gezielte Physiotherapie und die Optimierung der Laufbiomechanik effektiv behandelt werden können. Ein strukturierter, schrittweiser Wiedereinstieg in die sportliche Aktivität sowie die Stärkung der Hüft- und Gesässmuskulatur sind entscheidend, um einem Rückfall dauerhaft vorzubeugen.

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Das Runners Knee, medizinisch als Iliotibialband-Syndrom (ITBS) oder Iliotibiales Friktionssyndrom (ITFS) bezeichnet, ist eine häufige Überlastungsverletzung bei Läuferinnen und Läufern sowie Ausdauersportlerinnen und -sportlern. Beim Iliotibialband-Syndrom kommt es zu einer Reizung des Iliotibialbandes, einem kräftigen Bindegewebsstreifen, der von der Hüfte entlang des Oberschenkels bis zum äusseren Kniebereich verläuft.


Ursachen


Das Runners Knee entsteht meist durch eine Kombination aus Überlastung und begünstigenden Faktoren:

  • Zu rascher Trainingsaufbau oder plötzliche Steigerung von Umfang und Intensität
  • Biomechanische Auffälligkeiten wie eine Fehlstellung der Beinachse (O-Beine), Fussfehlstellungen oder ein muskuläres Ungleichgewicht
  • Schwäche der Hüft- und Gesässmuskulatur, die zu einer erhöhten Belastung des Kniegelenks führt
  • Ungeeignetes oder abgenutztes Schuhwerk
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Symptome


Die Beschwerden entwickeln sich typischerweise schleichend und verstärken sich bei anhaltender Belastung:

  • Stechende oder brennende Schmerzen an der Aussenseite des Knies (ITBS)
  • Schmerzzunahme beim Bergab- oder Treppenlaufen sowie beim langen Sitzen mit angewinkeltem Knie
  • Anlaufschmerz zu Beginn einer Laufeinheit, der sich zunächst bessert und bei weiterer Belastung erneut auftritt
  • Schwellung oder Druckempfindlichkeit im betroffenen Bereich
  • Im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen bereits bei alltäglichen Bewegungen wie Treppensteigen


Diagnose


Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und bei Bedarf ergänzender Bildgebung gestellt:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung der Beinachse, Kniestabilität, Muskelkraft und Beweglichkeit sowie Durchführung spezifischer Provokationstests (z. B. Ober-Test beim ITBS).
  • Ultraschall: Darstellung des Iliotibialbandes und möglicher Reizzustände im Bereich des Kniegelenks.
  • MRT (Magnetresonanztomographie): Bei unklarem Befund oder Verdacht auf begleitende Strukturschäden wie Meniskus- oder Knorpelläsionen


Differentialdiagnose


Bei ähnlichen Kniebeschwerden sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden, unter anderem:

  • Meniskusläsionen oder degenerative Meniskusveränderungen
  • Patellasehnenreizung (Patellaspitzensyndrom)
  • Knieschleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • Knorpelschäden oder beginnende Gonarthrose
  • Stressfraktur im Bereich des Kniegelenks


Konservative Therapie


In der grossen Mehrheit der Fälle ist das Runners Knee konservativ sehr gut behandelbar:

  • Belastungsanpassung: Vorübergehende Reduktion oder Pause der auslösenden Sportart; Umstieg auf gelenkschonende Alternativen wie Schwimmen oder Radfahren
  • Physiotherapie: Gezieltes Kräftigungstraining der Hüft- und Gesässmuskulatur, Dehnung des Iliotibialbandes sowie Gangschulanalyse und Lauftechnikoptimierung
  • Physikalische Therapie: Lokale Kälteanwendungen in der akuten Phase, Querfriktionen, Triggerpunktbehandlungen oder Stosswellentherapie bei chronischen Verläufen
  • Orthopädische Hilfsmittel: Einlagenversorgung bei Fussfehlstellungen und Kniebandagen
  • Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel zur kurzfristigen Beschwerdelinderung; lokale Kortikosteroidinjektionen in ausgewählten Fällen


Operative Therapie


Eine operative Behandlung ist beim Runners Knee selten notwendig und wird erst nach Ausschöpfung aller konservativen Massnahmen über mindestens sechs Monate erwogen:

  • Iliotibialband-Release: Operative Erweiterung oder teilweise Durchtrennung des Iliotibialbandes zur Entlastung des Gleitbereichs am äusseren Knie in therapierefraktären Fällen


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