Humeruskopf- Fraktur

Autor:

Dr. med. Thomas Ebert

Ärzte Schulter-Team

Zurück zur Übersicht

Zusammenfassung

Die Humeruskopffraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes im Schultergelenk, meist infolge eines Sturzes oder direkter Gewalteinwirkung. Sie verursacht Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung. Die Behandlung erfolgt je nach Fraktur konservativ oder operativ mit anschliessender Mobilisation.

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Was ist eine Humeruskopffraktur?


Die Humeruskopffraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes (Caput humeri), des gelenknahen Anteils des Oberarmknochens im Bereich des Schultergelenks. Der Humeruskopf bildet gemeinsam mit der Gelenkpfanne das Schultergelenk und ist entscheidend für dessen Beweglichkeit und Stabilität. Eine Fraktur kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust der Schulter führen.


Ursachen


Die Ursachen sind traumatisch:

  • Sturz direkt auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm
  • Direkte Gewalteinwirkung auf die Schulter
  • Bei bei der verminderten Knochendichte (z. B. Osteoporose)
  • Bei verminderter Knochendichte (z. B. Osteoporose) genügen auch Stürze aus geringer Höhe


Symptome


Die Beschwerden treten meist unmittelbar nach einem Unfall auf und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein:

  • Starke Schmerzen im Bereich der Schulter
  • Schwellung und Bluterguss an Schulter und Oberarm
  • Deutlich eingeschränkte Beweglichkeit des Schultergelenks
  • Schmerzen bei aktiven und passiven Bewegungen des Arms
  • Teilweise Fehlstellung oder Instabilitätsgefühl der Schulter


Diagnose


Die Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und bildgebender Verfahren:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung von Schmerz, Schwellung, Beweglichkeit und Stabilität der Schulter
  • Röntgenuntersuchung: Standardverfahren zur Darstellung der Fraktur und Einschätzung des Frakturtyps
  • Computertomographie (CT): Detaillierte Darstellung bei komplexen oder mehrfragmentären Frakturen sowie zur Operationsplanung


Differentialdiagnose


Bei ähnlicher Symptomatik sollten andere Verletzungen ausgeschlossen werden, unter anderem:

  • Prellungen oder Zerrungen der Schulter
  • Schulterluxationen
  • Verletzungen der Rotatorenmanschette
  • Frakturen angrenzender knöcherner Strukturen, wie z.B. das Schlüsselbein oder Luxationen des AC-Gelenks


Konservative Therapie


Bei stabilen, wenig verschobenen Frakturen ist eine nicht-operative Behandlung möglich:

  • Ruhigstellung des Arms in einer Schlinge, individuell nach Frakturtyp und Patientenalter
  • Ausreichende Schmerztherapie mit u.a. entzündungshemmenden Medikamenten
  • Später frühfunktionelle Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung
  • Regelmässige klinische und radiologische Verlaufskontrollen, anfänglich in kurzen Zeitabständen. Dies um eine eventuelle Verschiebung frühzeitig zu erkennen.


Operative Therapie


Bei verschobenen, instabilen oder komplexen Frakturen kann eine operative Behandlung notwendig sein:

  • Osteosynthese: Stabilisierung der Fraktur mit Platten, Schrauben oder Nägeln
  • Schulterprothese: Ersatz des Humeruskopfes bei nicht rekonstruierbaren Frakturen


Ziel der Operation ist die frühzeitige Wiederherstellung der Schulterfunktion und Schmerzfreiheit.


Nachbehandlung


Nach der Operation erfolgt zunächst eine zeitlich begrenzte Ruhigstellung. Anschliessend wird die Schulter schrittweise mobilisiert, beginnend mit passiven und aktiv-assistiven Bewegungen. Eine gezielte physiotherapeutische Nachbehandlung unterstützt den Heilungsverlauf. Regelmässige Nachkontrollen begleiten die Rehabilitation.


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Humeruskopffraktur geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Orthopädie Rosenberg

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© 2026. All Rights Reserved.

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Die Humeruskopffraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes im Schultergelenk, meist infolge eines Sturzes oder direkter Gewalteinwirkung. Sie verursacht Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung. Die Behandlung erfolgt je nach Fraktur konservativ oder operativ mit anschliessender Mobilisation.

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Was ist eine Humeruskopffraktur?


Die Humeruskopffraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes (Caput humeri), des gelenknahen Anteils des Oberarmknochens im Bereich des Schultergelenks. Der Humeruskopf bildet gemeinsam mit der Gelenkpfanne das Schultergelenk und ist entscheidend für dessen Beweglichkeit und Stabilität. Eine Fraktur kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust der Schulter führen.


Ursachen


Die Ursachen sind traumatisch:

  • Sturz direkt auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm
  • Direkte Gewalteinwirkung auf die Schulter
  • Bei bei der verminderten Knochendichte (z. B. Osteoporose)
  • Bei verminderter Knochendichte (z. B. Osteoporose) genügen auch Stürze aus geringer Höhe


Symptome


Die Beschwerden treten meist unmittelbar nach einem Unfall auf und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein:

  • Starke Schmerzen im Bereich der Schulter
  • Schwellung und Bluterguss an Schulter und Oberarm
  • Deutlich eingeschränkte Beweglichkeit des Schultergelenks
  • Schmerzen bei aktiven und passiven Bewegungen des Arms
  • Teilweise Fehlstellung oder Instabilitätsgefühl der Schulter


Diagnose


Die Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und bildgebender Verfahren:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung von Schmerz, Schwellung, Beweglichkeit und Stabilität der Schulter
  • Röntgenuntersuchung: Standardverfahren zur Darstellung der Fraktur und Einschätzung des Frakturtyps
  • Computertomographie (CT): Detaillierte Darstellung bei komplexen oder mehrfragmentären Frakturen sowie zur Operationsplanung


Differentialdiagnose


Bei ähnlicher Symptomatik sollten andere Verletzungen ausgeschlossen werden, unter anderem:

  • Prellungen oder Zerrungen der Schulter
  • Schulterluxationen
  • Verletzungen der Rotatorenmanschette
  • Frakturen angrenzender knöcherner Strukturen, wie z.B. das Schlüsselbein oder Luxationen des AC-Gelenks


Konservative Therapie


Bei stabilen, wenig verschobenen Frakturen ist eine nicht-operative Behandlung möglich:

  • Ruhigstellung des Arms in einer Schlinge, individuell nach Frakturtyp und Patientenalter
  • Ausreichende Schmerztherapie mit u.a. entzündungshemmenden Medikamenten
  • Später frühfunktionelle Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung
  • Regelmässige klinische und radiologische Verlaufskontrollen, anfänglich in kurzen Zeitabständen. Dies um eine eventuelle Verschiebung frühzeitig zu erkennen.


Operative Therapie


Bei verschobenen, instabilen oder komplexen Frakturen kann eine operative Behandlung notwendig sein:

  • Osteosynthese: Stabilisierung der Fraktur mit Platten, Schrauben oder Nägeln
  • Schulterprothese: Ersatz des Humeruskopfes bei nicht rekonstruierbaren Frakturen


Ziel der Operation ist die frühzeitige Wiederherstellung der Schulterfunktion und Schmerzfreiheit.


Nachbehandlung


Nach der Operation erfolgt zunächst eine zeitlich begrenzte Ruhigstellung. Anschliessend wird die Schulter schrittweise mobilisiert, beginnend mit passiven und aktiv-assistiven Bewegungen. Eine gezielte physiotherapeutische Nachbehandlung unterstützt den Heilungsverlauf. Regelmässige Nachkontrollen begleiten die Rehabilitation.


Weitere Informationen


Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Humeruskopffraktur geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG

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Die Humeruskopffraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes im Schultergelenk, meist infolge eines Sturzes oder direkter Gewalteinwirkung. Sie verursacht Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung. Die Behandlung erfolgt je nach Fraktur konservativ oder operativ mit anschliessender Mobilisation.

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Was ist eine Humeruskopffraktur?


Die Humeruskopffraktur ist ein Bruch des Oberarmkopfes (Caput humeri), des gelenknahen Anteils des Oberarmknochens im Bereich des Schultergelenks. Der Humeruskopf bildet gemeinsam mit der Gelenkpfanne das Schultergelenk und ist entscheidend für dessen Beweglichkeit und Stabilität. Eine Fraktur kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust der Schulter führen.


Ursachen


Die Ursachen sind traumatisch:

  • Sturz direkt auf die Schulter oder den ausgestreckten Arm
  • Direkte Gewalteinwirkung auf die Schulter
  • Bei bei der verminderten Knochendichte (z. B. Osteoporose)
  • Bei verminderter Knochendichte (z. B. Osteoporose) genügen auch Stürze aus geringer Höhe


Symptome


Die Beschwerden treten meist unmittelbar nach einem Unfall auf und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein:

  • Starke Schmerzen im Bereich der Schulter
  • Schwellung und Bluterguss an Schulter und Oberarm
  • Deutlich eingeschränkte Beweglichkeit des Schultergelenks
  • Schmerzen bei aktiven und passiven Bewegungen des Arms
  • Teilweise Fehlstellung oder Instabilitätsgefühl der Schulter


Diagnose


Die Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte, der klinischen Untersuchung und bildgebender Verfahren:

  • Klinische Untersuchung: Beurteilung von Schmerz, Schwellung, Beweglichkeit und Stabilität der Schulter
  • Röntgenuntersuchung: Standardverfahren zur Darstellung der Fraktur und Einschätzung des Frakturtyps
  • Computertomographie (CT): Detaillierte Darstellung bei komplexen oder mehrfragmentären Frakturen sowie zur Operationsplanung


Differentialdiagnose


Bei ähnlicher Symptomatik sollten andere Verletzungen ausgeschlossen werden, unter anderem:

  • Prellungen oder Zerrungen der Schulter
  • Schulterluxationen
  • Verletzungen der Rotatorenmanschette
  • Frakturen angrenzender knöcherner Strukturen, wie z.B. das Schlüsselbein oder Luxationen des AC-Gelenks


Konservative Therapie


Bei stabilen, wenig verschobenen Frakturen ist eine nicht-operative Behandlung möglich:

  • Ruhigstellung des Arms in einer Schlinge, individuell nach Frakturtyp und Patientenalter
  • Ausreichende Schmerztherapie mit u.a. entzündungshemmenden Medikamenten
  • Später frühfunktionelle Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung
  • Regelmässige klinische und radiologische Verlaufskontrollen, anfänglich in kurzen Zeitabständen. Dies um eine eventuelle Verschiebung frühzeitig zu erkennen.


Operative Therapie


Bei verschobenen, instabilen oder komplexen Frakturen kann eine operative Behandlung notwendig sein:

  • Osteosynthese: Stabilisierung der Fraktur mit Platten, Schrauben oder Nägeln
  • Schulterprothese: Ersatz des Humeruskopfes bei nicht rekonstruierbaren Frakturen


Ziel der Operation ist die frühzeitige Wiederherstellung der Schulterfunktion und Schmerzfreiheit.


Nachbehandlung


Nach der Operation erfolgt zunächst eine zeitlich begrenzte Ruhigstellung. Anschliessend wird die Schulter schrittweise mobilisiert, beginnend mit passiven und aktiv-assistiven Bewegungen. Eine gezielte physiotherapeutische Nachbehandlung unterstützt den Heilungsverlauf. Regelmässige Nachkontrollen begleiten die Rehabilitation.


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Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Humeruskopffraktur geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.

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