Inverse Schulterprothese
Autor:
Dr. med. Adrian Schneider
Ärzte Schulter-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Die inverse Schultergelenkstotalprothese („Umkehrprothese“) wird hauptsächlich bei schmerzhafter und fortgeschrittener Abnutzung der Gelenkflächen des Schultergelenkes, der sogenannten Arthrose und zusätzlich bestehender Abnutzung der Schultersehnen (sogenannte Rotatorenmanschette) eingesetzt. Die Operation hat zum Ziel einerseits Schmerzen zu beseitigen und andererseits die Funktion des betroffenen Schultergelenkes wieder zu verbessern.
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Bei einer inversen Schulterprothese wird die natürliche Gelenkanatomie bewusst umgekehrt:
Diese “inverse” Konstruktion stabilisiert das Gelenk auch ohne intakte Rotatorenmanschette. Dadurch kann der Deltamuskel die Schulterbewegung übernehmen, die Funktionsfähigkeit und Beweglichkeit verbessern sich deutlich.
Eine inverse Schulterprothese ist angezeigt bei:
Durch modernste Operationsplanung werden heute zumeist hervorragende Ergebnisse bzgl. Schmerzen, Beweglichkeit und Lebensqualität erreicht.
Für die Entscheidung über eine Schulterprothese ist eine präzise Diagnostik entscheidend:
Viele Schulterschmerzen haben einen anderen Ursprung und bedürfen keiner Prothese. Zu den häufigsten Alternativdiagnosen zählen:
Oft lassen sich Schulterbeschwerden zunächst ohne Operation behandeln:
Erst wenn diese konservativen Therapien keine ausreichende Verbesserung bringen, kann eine inverse Schulterprothese sinnvoll sein.
Je nach Befund und Knochenqualität verwenden wir unterschiedliche Modelle:
Alle Implantate stammen von renommierten Herstellern und sind auf Langlebigkeit ausgelegt.
Standard‑Verfahren:
Bei der Operation über einen muskelschonenden vorderen Zugang (deltopectoral) wird zunächst das geschädigte Gelenk entfernt. Anschliessend:
Der Eingriff erfolgt in Narkose, dauert etwa 60–90 Minuten, gefolgt von einem kurzen stationären Aufenthalt.
PSI – patientenspezifische Instrumentierung:
Mittels 3D‑Planung und PSI‑Technologie (Patient Specific Instrumentation) wird die Operation anhand individueller CT‑Daten exakt vorbereitet.
Vorteil ist eine sehr hohe Präzision der Implantatposition auch bei schwieriger Anatomie.
Eine strukturierte Rehabilitation ist für das Operationsergebnis entscheidend:
Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sind meist wieder problemlos möglich.
Die inverse Schulterprothese ist eine bewährte Option bei schwerer Schulterarthrose oder irreparablen Sehnenschäden. Sie bietet verlässliche Schmerzlinderung, bessere Beweglichkeit und mehr Lebensqualität.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die inverse Schulterprothese geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
Samstag - Sonntag
geschlossen
Telefon +41 71 242 40 40
Alle Standorte
Notfallnummer
+41 71 242 40 40
Inverse Schulterprothese
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Dr. med. Adrian Schneider
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Die inverse Schultergelenkstotalprothese („Umkehrprothese“) wird hauptsächlich bei schmerzhafter und fortgeschrittener Abnutzung der Gelenkflächen des Schultergelenkes, der sogenannten Arthrose und zusätzlich bestehender Abnutzung der Schultersehnen (sogenannte Rotatorenmanschette) eingesetzt. Die Operation hat zum Ziel einerseits Schmerzen zu beseitigen und andererseits die Funktion des betroffenen Schultergelenkes wieder zu verbessern.
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Bei einer inversen Schulterprothese wird die natürliche Gelenkanatomie bewusst umgekehrt:
Diese “inverse” Konstruktion stabilisiert das Gelenk auch ohne intakte Rotatorenmanschette. Dadurch kann der Deltamuskel die Schulterbewegung übernehmen, die Funktionsfähigkeit und Beweglichkeit verbessern sich deutlich.
Eine inverse Schulterprothese ist angezeigt bei:
Durch modernste Operationsplanung werden heute zumeist hervorragende Ergebnisse bzgl. Schmerzen, Beweglichkeit und Lebensqualität erreicht.
Für die Entscheidung über eine Schulterprothese ist eine präzise Diagnostik entscheidend:
Viele Schulterschmerzen haben einen anderen Ursprung und bedürfen keiner Prothese. Zu den häufigsten Alternativdiagnosen zählen:
Oft lassen sich Schulterbeschwerden zunächst ohne Operation behandeln:
Erst wenn diese konservativen Therapien keine ausreichende Verbesserung bringen, kann eine inverse Schulterprothese sinnvoll sein.
Je nach Befund und Knochenqualität verwenden wir unterschiedliche Modelle:
Alle Implantate stammen von renommierten Herstellern und sind auf Langlebigkeit ausgelegt.
Standard‑Verfahren:
Bei der Operation über einen muskelschonenden vorderen Zugang (deltopectoral) wird zunächst das geschädigte Gelenk entfernt. Anschliessend:
Der Eingriff erfolgt in Narkose, dauert etwa 60–90 Minuten, gefolgt von einem kurzen stationären Aufenthalt.
PSI – patientenspezifische Instrumentierung:
Mittels 3D‑Planung und PSI‑Technologie (Patient Specific Instrumentation) wird die Operation anhand individueller CT‑Daten exakt vorbereitet.
Vorteil ist eine sehr hohe Präzision der Implantatposition auch bei schwieriger Anatomie.
Eine strukturierte Rehabilitation ist für das Operationsergebnis entscheidend:
Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sind meist wieder problemlos möglich.
Die inverse Schulterprothese ist eine bewährte Option bei schwerer Schulterarthrose oder irreparablen Sehnenschäden. Sie bietet verlässliche Schmerzlinderung, bessere Beweglichkeit und mehr Lebensqualität.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die inverse Schulterprothese geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Die inverse Schultergelenkstotalprothese („Umkehrprothese“) wird hauptsächlich bei schmerzhafter und fortgeschrittener Abnutzung der Gelenkflächen des Schultergelenkes, der sogenannten Arthrose und zusätzlich bestehender Abnutzung der Schultersehnen (sogenannte Rotatorenmanschette) eingesetzt. Die Operation hat zum Ziel einerseits Schmerzen zu beseitigen und andererseits die Funktion des betroffenen Schultergelenkes wieder zu verbessern.
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Bei einer inversen Schulterprothese wird die natürliche Gelenkanatomie bewusst umgekehrt:
Diese “inverse” Konstruktion stabilisiert das Gelenk auch ohne intakte Rotatorenmanschette. Dadurch kann der Deltamuskel die Schulterbewegung übernehmen, die Funktionsfähigkeit und Beweglichkeit verbessern sich deutlich.
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Durch modernste Operationsplanung werden heute zumeist hervorragende Ergebnisse bzgl. Schmerzen, Beweglichkeit und Lebensqualität erreicht.
Für die Entscheidung über eine Schulterprothese ist eine präzise Diagnostik entscheidend:
Viele Schulterschmerzen haben einen anderen Ursprung und bedürfen keiner Prothese. Zu den häufigsten Alternativdiagnosen zählen:
Oft lassen sich Schulterbeschwerden zunächst ohne Operation behandeln:
Erst wenn diese konservativen Therapien keine ausreichende Verbesserung bringen, kann eine inverse Schulterprothese sinnvoll sein.
Je nach Befund und Knochenqualität verwenden wir unterschiedliche Modelle:
Alle Implantate stammen von renommierten Herstellern und sind auf Langlebigkeit ausgelegt.
Standard‑Verfahren:
Bei der Operation über einen muskelschonenden vorderen Zugang (deltopectoral) wird zunächst das geschädigte Gelenk entfernt. Anschliessend:
Der Eingriff erfolgt in Narkose, dauert etwa 60–90 Minuten, gefolgt von einem kurzen stationären Aufenthalt.
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Mittels 3D‑Planung und PSI‑Technologie (Patient Specific Instrumentation) wird die Operation anhand individueller CT‑Daten exakt vorbereitet.
Vorteil ist eine sehr hohe Präzision der Implantatposition auch bei schwieriger Anatomie.
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Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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