Schmerzhaftes AC-Gelenk
Autor:
Dr. med. Adrian Schneider
Ärzte Schulter-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Ein schmerzhaftes AC-Gelenk betrifft das Schultereckgelenk zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt und ist eine häufige Ursache für oberflächliche Schulterschmerzen, besonders bei Überkopfbelastungen, Krafttraining oder nach Stürzen. Meist liegen eine Arthrose, Überlastung oder entzündliche Reizung zugrunde, wobei die Diagnose durch klinische Untersuchung, Bildgebung und gegebenenfalls einen Infiltrationstest gestellt wird. In vielen Fällen ist eine konservative Therapie erfolgreich, bei anhaltenden Beschwerden oder fortgeschrittenem Verschleiss kann eine arthroskopische AC-Gelenksresektion zu dauerhafter Schmerzfreiheit führen.
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Das AC-Gelenk (Akromioklavikulargelenk, auch Schultereckgelenk) ist die Verbindung zwischen dem äusseren Ende des Schlüsselbeins (Clavicula) und dem Schulterblatt (Acromion). Es zählt zu den kleinen, aber funktionell sehr wichtigen Gelenken der Schulter.
Kommt es zu einer Reizung, Entzündung oder einem Verschleiss (Arthrose) in diesem Bereich, spricht man von einem schmerzhaften AC-Gelenk. Die Erkrankung ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen im oberen Bereich und kann sowohl bei sportlich aktiven Personen, als auch im höheren Alter auftreten.
Die häufigsten Ursachen für Schmerzen im AC-Gelenk sind:
Typischerweise treten die Schmerzen oberhalb der Schulter, direkt über dem Gelenk, auf. Die Beschwerden können in den Nacken, den Oberarm oder das Schulterblatt ausstrahlen.
Häufige Symptome sind:
Die Diagnose wird durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebender Diagnostik gestellt.
Da Schulterschmerzen viele Ursachen haben können, sollten folgende Erkrankungen ausgeschlossen werden:
In den meisten Fällen ist eine konservative (nichtoperative) Behandlung erfolgreich. Ziel ist die Schmerzlinderung, das Hemmen von Entzündungen und die Wiederherstellung der Beweglichkeit:
Bleiben Schmerzen trotz konsequenter konservativer Therapie bestehen oder liegt eine fortgeschrittene AC-Gelenkarthrose vor, kann eine Operation sinnvoll sein.
Idealerweise erfolgt der Eingriff arthroskopisch, wobei die Diagnose gesichert und allfällige Begleitpathologien im Schultergelenk oder Subacromialraum beseitigt werden.
Das AC-Gelenk selber kann dabei arthroskopisch oder über einen kleinen Schnitt erweitert werden (laterale Clavicula-Resektion). Dabei werden etwa 5–10 mm des äusseren Schlüsselbeinendes entfernt. So wird der schmerzhafte Knochenkontakt beseitigt, das Gelenk bleibt jedoch stabil.
Die Nachbehandlung richtet sich nach dem individuellen Verlauf, folgt aber meist einem klaren Schema:
Ziel der Nachbehandlung ist die vollständige Schmerzfreiheit bei gleichzeitig erhaltener Stabilität und normaler Schulterbeweglichkeit.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das schmerzhafte AC-Gelenk geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Orthopädie Rosenberg
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Telefon +41 71 242 40 40
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Notfallnummer
+41 71 242 40 40
Schmerzhaftes AC-Gelenk
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Dr. med. Adrian Schneider
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Ein schmerzhaftes AC-Gelenk betrifft das Schultereckgelenk zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt und ist eine häufige Ursache für oberflächliche Schulterschmerzen, besonders bei Überkopfbelastungen, Krafttraining oder nach Stürzen. Meist liegen eine Arthrose, Überlastung oder entzündliche Reizung zugrunde, wobei die Diagnose durch klinische Untersuchung, Bildgebung und gegebenenfalls einen Infiltrationstest gestellt wird. In vielen Fällen ist eine konservative Therapie erfolgreich, bei anhaltenden Beschwerden oder fortgeschrittenem Verschleiss kann eine arthroskopische AC-Gelenksresektion zu dauerhafter Schmerzfreiheit führen.
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Das AC-Gelenk (Akromioklavikulargelenk, auch Schultereckgelenk) ist die Verbindung zwischen dem äusseren Ende des Schlüsselbeins (Clavicula) und dem Schulterblatt (Acromion). Es zählt zu den kleinen, aber funktionell sehr wichtigen Gelenken der Schulter.
Kommt es zu einer Reizung, Entzündung oder einem Verschleiss (Arthrose) in diesem Bereich, spricht man von einem schmerzhaften AC-Gelenk. Die Erkrankung ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen im oberen Bereich und kann sowohl bei sportlich aktiven Personen, als auch im höheren Alter auftreten.
Die häufigsten Ursachen für Schmerzen im AC-Gelenk sind:
Typischerweise treten die Schmerzen oberhalb der Schulter, direkt über dem Gelenk, auf. Die Beschwerden können in den Nacken, den Oberarm oder das Schulterblatt ausstrahlen.
Häufige Symptome sind:
Die Diagnose wird durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebender Diagnostik gestellt.
Da Schulterschmerzen viele Ursachen haben können, sollten folgende Erkrankungen ausgeschlossen werden:
In den meisten Fällen ist eine konservative (nichtoperative) Behandlung erfolgreich. Ziel ist die Schmerzlinderung, das Hemmen von Entzündungen und die Wiederherstellung der Beweglichkeit:
Bleiben Schmerzen trotz konsequenter konservativer Therapie bestehen oder liegt eine fortgeschrittene AC-Gelenkarthrose vor, kann eine Operation sinnvoll sein.
Idealerweise erfolgt der Eingriff arthroskopisch, wobei die Diagnose gesichert und allfällige Begleitpathologien im Schultergelenk oder Subacromialraum beseitigt werden.
Das AC-Gelenk selber kann dabei arthroskopisch oder über einen kleinen Schnitt erweitert werden (laterale Clavicula-Resektion). Dabei werden etwa 5–10 mm des äusseren Schlüsselbeinendes entfernt. So wird der schmerzhafte Knochenkontakt beseitigt, das Gelenk bleibt jedoch stabil.
Die Nachbehandlung richtet sich nach dem individuellen Verlauf, folgt aber meist einem klaren Schema:
Ziel der Nachbehandlung ist die vollständige Schmerzfreiheit bei gleichzeitig erhaltener Stabilität und normaler Schulterbeweglichkeit.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über das schmerzhafte AC-Gelenk geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Kommt es zu einer Reizung, Entzündung oder einem Verschleiss (Arthrose) in diesem Bereich, spricht man von einem schmerzhaften AC-Gelenk. Die Erkrankung ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen im oberen Bereich und kann sowohl bei sportlich aktiven Personen, als auch im höheren Alter auftreten.
Die häufigsten Ursachen für Schmerzen im AC-Gelenk sind:
Typischerweise treten die Schmerzen oberhalb der Schulter, direkt über dem Gelenk, auf. Die Beschwerden können in den Nacken, den Oberarm oder das Schulterblatt ausstrahlen.
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Die Diagnose wird durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebender Diagnostik gestellt.
Da Schulterschmerzen viele Ursachen haben können, sollten folgende Erkrankungen ausgeschlossen werden:
In den meisten Fällen ist eine konservative (nichtoperative) Behandlung erfolgreich. Ziel ist die Schmerzlinderung, das Hemmen von Entzündungen und die Wiederherstellung der Beweglichkeit:
Bleiben Schmerzen trotz konsequenter konservativer Therapie bestehen oder liegt eine fortgeschrittene AC-Gelenkarthrose vor, kann eine Operation sinnvoll sein.
Idealerweise erfolgt der Eingriff arthroskopisch, wobei die Diagnose gesichert und allfällige Begleitpathologien im Schultergelenk oder Subacromialraum beseitigt werden.
Das AC-Gelenk selber kann dabei arthroskopisch oder über einen kleinen Schnitt erweitert werden (laterale Clavicula-Resektion). Dabei werden etwa 5–10 mm des äusseren Schlüsselbeinendes entfernt. So wird der schmerzhafte Knochenkontakt beseitigt, das Gelenk bleibt jedoch stabil.
Die Nachbehandlung richtet sich nach dem individuellen Verlauf, folgt aber meist einem klaren Schema:
Ziel der Nachbehandlung ist die vollständige Schmerzfreiheit bei gleichzeitig erhaltener Stabilität und normaler Schulterbeweglichkeit.
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