Spinalkanalstenose an der HWS
Autor:
Dr. med. Rainer Schlichtherle
Ärzte Wirbelsäulen-Team
Zurück zur Übersicht
Zusammenfassung
Die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule ist eine Verengung des Wirbelkanals am Nacken, die zu einer Beeinträchtigung von Rückenmark und Nerven führen kann. Häufige Ursachen sind altersbedingter Verschleiss der Bandscheiben, Knochenanbauten und Bandverdickungen. Typische Beschwerden sind Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Arme, Gefühlsstörungen, Kraftminderungen sowie Gang- und Koordinationsstörungen. Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Beschwerden und reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und Infiltrationen bis hin zur operativen Dekompression mit oder ohne Stabilisierung.
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Die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule (HWS) ist eine Verengung des Wirbelkanals im Bereich des Nackens, wodurch das Rückenmark und die austretenden Nerven beeinträchtigt werden können. Sie tritt häufig durch altersbedingte Veränderungen wie Bandscheibenverschleiss, Knochenwucherungen (Osteophyten) oder Verdickungen der Bänder auf. Auch Verletzungen oder angeborene Faktoren können eine Rolle spielen.
Die Diagnosestellung erfolgt durch eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch Ihren Wirbelsäulenspezialisten der Orthopädie Rosenberg. Ergänzend kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) zum Einsatz, die die Veränderungen an der Wirbelsäule und die Einengung des Spinalkanals genau sichtbar machen und eine eingehende Beratung über die weitere Therapie ermöglichen.
Die Behandlung der HWS-Stenose hängt von der Schwere der Symptome und dem Ausmass der Einengung ab.
Die Physiotherapie zielt vor allem auf eine Verbesserung der Haltung, Stärkung der Muskulatur und Mobilisierung der HWS ab. Die medikamentöse Schmerztherapie ermöglicht mit dem Einsatz von Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten (NSAR) oder muskelentspannenden Mitteln den Erhalt der schmerzarmen Mobilität. Gezielte Infiltrationen (Kortison-Injektionen) können die Schmerzen und Entzündungen von einzelnen Nerven lindern und dienen nicht selten auch durch ihre kurzzeitige Wirkung zur Diagnosesicherung. Zusätzlich beraten Sie die Wirbelsäulenspezialisten der Orthopädie Rosenberg hinsichtlich einer Anpassung des Arbeitsplatzes und besprechen mit Ihnen Alltagsübungen zur Entlastung der HWS.
Wenn konservative Massnahmen nicht ausreichend sind und neurologische Ausfälle oder starke nicht beherrschbare Schmerzen auftreten, ist eine Operation angezeigt. Ziel ist es, den Druck auf das Rückenmark oder die Nerven zu reduzieren und so die Regeneration der Nervenstrukturen zu ermöglichen.
Bei der Dekompression von hinten (dorsal) erfolgt die Entfernung von Gewebe (z. B. Bandscheibenmaterial, Osteophyten oder verdickte Bänder), das den Spinalkanal verengt.
Falls eine Instabilität der Wirbelsäule besteht oder zur ausreichenden Entlastung der Nerven/des Rückenmarks die gesamte Bandscheibe entfernt werden muss, erfolgt an der Halswirbelsäule eine Bandscheibenentfernung von vorne (anterior) mit anschliessender Versteifung mittels Platzhalter und Platte (anterior cervical diskectomy and fusion, ACDF). Selten ist auch zur ausreichenden Entlastung der nervalen Strukturen die Entfernung eines oder mehrerer Wirbelkörper notwendig.
Bei jüngeren Patientinnen und Patienten ist die Diskusprothese eine bewegungserhaltende operative Therapie an der Halswirbelsäule. Die Indikation für eine Bandscheibenprothese ist der Armschmerz. Begleitende chronische Nackenschmerzen stellen kein generelles Ausschlusskriterium dar. Klare Kontraindikationen sind ausgeprägte Spondylarthrosen, signifikante Osteochondrosen, Myelopathien und eine beginnende DISH (diffuse idiopathische Hyperostose). Die Unkarthrose wird mechanisch durch die Erhöhung des Zwischenwirbelraumes entlastet und ist somit keine Kontraindikation. Die Höhe der Bandscheibenprothese orientiert sich an den gesunden Segmenten.
Die Wahl der Methode hängt von der genauen Ursache der Stenose, dem Alter und Gesundheitszustand des Patienten ab.
Die Nachbehandlung spielt eine zentrale Rolle für die Genesung und die Wiederherstellung der Lebensqualität. Sie umfasst die ausreichende Schmerzkontrolle durch Einnahme von Schmerzmitteln und gegebenenfalls Muskelrelaxantien. Im weiteren Verlauf ist Physiotherapie unabdingbar, um mit gezielten Übungen die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur zu gewährleisten. Eine Haltungsschulung zur Anleitung einer ergonomischen Haltung und Bewegungsmustern ist ebenso wichtig, wie die Beratung zur Anpassung von Alltagstätigkeiten, um die HWS nicht zu überlasten. In regelmässigen Kontrolluntersuchungen wird der Heilungsverlauf überwacht und ermöglicht die frühe Detektion und Behandlung von Komplikationen. Die Rehabilitation dauert je nach Schwere des Eingriffs und dem individuellen Zustand mehrere Wochen bis Monate. Insbesondere die Erholung der Nerven benötigt Zeit, da mit einer Operation die komprimierenden Faktoren zwar behoben werden können, der Nerv per se sich jedoch selbstständig erholen muss. Mit einer konsequenten Nachsorge und Geduld können viele Patienten ihre Beschwerden deutlich reduzieren und ein aktives Leben führen.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Spinalkanalstenose geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
Kontakt
Orthopädie Rosenberg
Praxis-Öffnungszeiten
Montag
08:00 -18:00 Uhr
Dienstag - Freitag
08:00-17:00 Uhr
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Spinalkanalstenose an der HWS
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Dr. med. Rainer Schlichtherle
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Die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule ist eine Verengung des Wirbelkanals am Nacken, die zu einer Beeinträchtigung von Rückenmark und Nerven führen kann. Häufige Ursachen sind altersbedingter Verschleiss der Bandscheiben, Knochenanbauten und Bandverdickungen. Typische Beschwerden sind Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Arme, Gefühlsstörungen, Kraftminderungen sowie Gang- und Koordinationsstörungen. Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Beschwerden und reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und Infiltrationen bis hin zur operativen Dekompression mit oder ohne Stabilisierung.
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Die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule (HWS) ist eine Verengung des Wirbelkanals im Bereich des Nackens, wodurch das Rückenmark und die austretenden Nerven beeinträchtigt werden können. Sie tritt häufig durch altersbedingte Veränderungen wie Bandscheibenverschleiss, Knochenwucherungen (Osteophyten) oder Verdickungen der Bänder auf. Auch Verletzungen oder angeborene Faktoren können eine Rolle spielen.
Die Diagnosestellung erfolgt durch eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch Ihren Wirbelsäulenspezialisten der Orthopädie Rosenberg. Ergänzend kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) zum Einsatz, die die Veränderungen an der Wirbelsäule und die Einengung des Spinalkanals genau sichtbar machen und eine eingehende Beratung über die weitere Therapie ermöglichen.
Die Behandlung der HWS-Stenose hängt von der Schwere der Symptome und dem Ausmass der Einengung ab.
Die Physiotherapie zielt vor allem auf eine Verbesserung der Haltung, Stärkung der Muskulatur und Mobilisierung der HWS ab. Die medikamentöse Schmerztherapie ermöglicht mit dem Einsatz von Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten (NSAR) oder muskelentspannenden Mitteln den Erhalt der schmerzarmen Mobilität. Gezielte Infiltrationen (Kortison-Injektionen) können die Schmerzen und Entzündungen von einzelnen Nerven lindern und dienen nicht selten auch durch ihre kurzzeitige Wirkung zur Diagnosesicherung. Zusätzlich beraten Sie die Wirbelsäulenspezialisten der Orthopädie Rosenberg hinsichtlich einer Anpassung des Arbeitsplatzes und besprechen mit Ihnen Alltagsübungen zur Entlastung der HWS.
Wenn konservative Massnahmen nicht ausreichend sind und neurologische Ausfälle oder starke nicht beherrschbare Schmerzen auftreten, ist eine Operation angezeigt. Ziel ist es, den Druck auf das Rückenmark oder die Nerven zu reduzieren und so die Regeneration der Nervenstrukturen zu ermöglichen.
Bei der Dekompression von hinten (dorsal) erfolgt die Entfernung von Gewebe (z. B. Bandscheibenmaterial, Osteophyten oder verdickte Bänder), das den Spinalkanal verengt.
Falls eine Instabilität der Wirbelsäule besteht oder zur ausreichenden Entlastung der Nerven/des Rückenmarks die gesamte Bandscheibe entfernt werden muss, erfolgt an der Halswirbelsäule eine Bandscheibenentfernung von vorne (anterior) mit anschliessender Versteifung mittels Platzhalter und Platte (anterior cervical diskectomy and fusion, ACDF). Selten ist auch zur ausreichenden Entlastung der nervalen Strukturen die Entfernung eines oder mehrerer Wirbelkörper notwendig.
Bei jüngeren Patientinnen und Patienten ist die Diskusprothese eine bewegungserhaltende operative Therapie an der Halswirbelsäule. Die Indikation für eine Bandscheibenprothese ist der Armschmerz. Begleitende chronische Nackenschmerzen stellen kein generelles Ausschlusskriterium dar. Klare Kontraindikationen sind ausgeprägte Spondylarthrosen, signifikante Osteochondrosen, Myelopathien und eine beginnende DISH (diffuse idiopathische Hyperostose). Die Unkarthrose wird mechanisch durch die Erhöhung des Zwischenwirbelraumes entlastet und ist somit keine Kontraindikation. Die Höhe der Bandscheibenprothese orientiert sich an den gesunden Segmenten.
Die Wahl der Methode hängt von der genauen Ursache der Stenose, dem Alter und Gesundheitszustand des Patienten ab.
Die Nachbehandlung spielt eine zentrale Rolle für die Genesung und die Wiederherstellung der Lebensqualität. Sie umfasst die ausreichende Schmerzkontrolle durch Einnahme von Schmerzmitteln und gegebenenfalls Muskelrelaxantien. Im weiteren Verlauf ist Physiotherapie unabdingbar, um mit gezielten Übungen die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur zu gewährleisten. Eine Haltungsschulung zur Anleitung einer ergonomischen Haltung und Bewegungsmustern ist ebenso wichtig, wie die Beratung zur Anpassung von Alltagstätigkeiten, um die HWS nicht zu überlasten. In regelmässigen Kontrolluntersuchungen wird der Heilungsverlauf überwacht und ermöglicht die frühe Detektion und Behandlung von Komplikationen. Die Rehabilitation dauert je nach Schwere des Eingriffs und dem individuellen Zustand mehrere Wochen bis Monate. Insbesondere die Erholung der Nerven benötigt Zeit, da mit einer Operation die komprimierenden Faktoren zwar behoben werden können, der Nerv per se sich jedoch selbstständig erholen muss. Mit einer konsequenten Nachsorge und Geduld können viele Patienten ihre Beschwerden deutlich reduzieren und ein aktives Leben führen.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Spinalkanalstenose geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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Die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule ist eine Verengung des Wirbelkanals am Nacken, die zu einer Beeinträchtigung von Rückenmark und Nerven führen kann. Häufige Ursachen sind altersbedingter Verschleiss der Bandscheiben, Knochenanbauten und Bandverdickungen. Typische Beschwerden sind Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Arme, Gefühlsstörungen, Kraftminderungen sowie Gang- und Koordinationsstörungen. Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Beschwerden und reicht von konservativen Massnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und Infiltrationen bis hin zur operativen Dekompression mit oder ohne Stabilisierung.
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Die Diagnosestellung erfolgt durch eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch Ihren Wirbelsäulenspezialisten der Orthopädie Rosenberg. Ergänzend kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) zum Einsatz, die die Veränderungen an der Wirbelsäule und die Einengung des Spinalkanals genau sichtbar machen und eine eingehende Beratung über die weitere Therapie ermöglichen.
Die Behandlung der HWS-Stenose hängt von der Schwere der Symptome und dem Ausmass der Einengung ab.
Die Physiotherapie zielt vor allem auf eine Verbesserung der Haltung, Stärkung der Muskulatur und Mobilisierung der HWS ab. Die medikamentöse Schmerztherapie ermöglicht mit dem Einsatz von Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten (NSAR) oder muskelentspannenden Mitteln den Erhalt der schmerzarmen Mobilität. Gezielte Infiltrationen (Kortison-Injektionen) können die Schmerzen und Entzündungen von einzelnen Nerven lindern und dienen nicht selten auch durch ihre kurzzeitige Wirkung zur Diagnosesicherung. Zusätzlich beraten Sie die Wirbelsäulenspezialisten der Orthopädie Rosenberg hinsichtlich einer Anpassung des Arbeitsplatzes und besprechen mit Ihnen Alltagsübungen zur Entlastung der HWS.
Wenn konservative Massnahmen nicht ausreichend sind und neurologische Ausfälle oder starke nicht beherrschbare Schmerzen auftreten, ist eine Operation angezeigt. Ziel ist es, den Druck auf das Rückenmark oder die Nerven zu reduzieren und so die Regeneration der Nervenstrukturen zu ermöglichen.
Bei der Dekompression von hinten (dorsal) erfolgt die Entfernung von Gewebe (z. B. Bandscheibenmaterial, Osteophyten oder verdickte Bänder), das den Spinalkanal verengt.
Falls eine Instabilität der Wirbelsäule besteht oder zur ausreichenden Entlastung der Nerven/des Rückenmarks die gesamte Bandscheibe entfernt werden muss, erfolgt an der Halswirbelsäule eine Bandscheibenentfernung von vorne (anterior) mit anschliessender Versteifung mittels Platzhalter und Platte (anterior cervical diskectomy and fusion, ACDF). Selten ist auch zur ausreichenden Entlastung der nervalen Strukturen die Entfernung eines oder mehrerer Wirbelkörper notwendig.
Bei jüngeren Patientinnen und Patienten ist die Diskusprothese eine bewegungserhaltende operative Therapie an der Halswirbelsäule. Die Indikation für eine Bandscheibenprothese ist der Armschmerz. Begleitende chronische Nackenschmerzen stellen kein generelles Ausschlusskriterium dar. Klare Kontraindikationen sind ausgeprägte Spondylarthrosen, signifikante Osteochondrosen, Myelopathien und eine beginnende DISH (diffuse idiopathische Hyperostose). Die Unkarthrose wird mechanisch durch die Erhöhung des Zwischenwirbelraumes entlastet und ist somit keine Kontraindikation. Die Höhe der Bandscheibenprothese orientiert sich an den gesunden Segmenten.
Die Wahl der Methode hängt von der genauen Ursache der Stenose, dem Alter und Gesundheitszustand des Patienten ab.
Die Nachbehandlung spielt eine zentrale Rolle für die Genesung und die Wiederherstellung der Lebensqualität. Sie umfasst die ausreichende Schmerzkontrolle durch Einnahme von Schmerzmitteln und gegebenenfalls Muskelrelaxantien. Im weiteren Verlauf ist Physiotherapie unabdingbar, um mit gezielten Übungen die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kräftigung der Muskulatur zu gewährleisten. Eine Haltungsschulung zur Anleitung einer ergonomischen Haltung und Bewegungsmustern ist ebenso wichtig, wie die Beratung zur Anpassung von Alltagstätigkeiten, um die HWS nicht zu überlasten. In regelmässigen Kontrolluntersuchungen wird der Heilungsverlauf überwacht und ermöglicht die frühe Detektion und Behandlung von Komplikationen. Die Rehabilitation dauert je nach Schwere des Eingriffs und dem individuellen Zustand mehrere Wochen bis Monate. Insbesondere die Erholung der Nerven benötigt Zeit, da mit einer Operation die komprimierenden Faktoren zwar behoben werden können, der Nerv per se sich jedoch selbstständig erholen muss. Mit einer konsequenten Nachsorge und Geduld können viele Patienten ihre Beschwerden deutlich reduzieren und ein aktives Leben führen.
Dieses Informationsblatt soll Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Spinalkanalstenose geben. Für eine individuelle Beratung, Diagnostik und Therapieempfehlung vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde oder lassen Sie sich über Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt zuweisen.
Die vorliegende Patienteninformation ist eine Ergänzung zum persönlichen Gespräch mit dem Arzt. Risiken und Komplikationen werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs mit Ihnen besprochen. Im Text wird die männliche Form verwendet – die weibliche Form ist immer mitgemeint. © Orthopädie Rosenberg AG
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